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Ja, viel mehr Oberfläche gibt es nicht.
(Bild: Screenshot)
Wer jetzt mit dem Finger zeigt, sollte übrigens vorsichtig sein: Es ist längst nicht nur Bauernfängerei, die Datensätze generiert: Wohl jeder hat schon einmal bei einer Umfrage mitgemacht, Probierprodukte angefordert oder einen Newsletter bestellt. Kurzum: Es kann jedem passieren.
Incogni informiert über die Datenhändler in seiner Datenbank und über das von ihnen ausgehende Risiko.
(Bild: Screenshot)
Incogni setzt hier an, indem es bekannte Datenhändler veranlasst, die eigenen Daten zu löschen. Dazu unterschreibt man bei der Einrichtung des Dienstes ein offizielles Formular, das Incogni ein entsprechendes Mandat überträgt, die Löschungen im eigenen Auftrag vorzunehmen.
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Maximal drei Mail- und Postadressen sind möglich.
(Bild: Screenshot)
Der Dienst versucht außerdem, die Adressdaten auf die Suppression-List zu setzen, um eine künftige Aufnahme der Daten zu vermeiden. Es handelt sich also um eine Art Robinson-Liste des jeweiligen Datenhändlers. Im Test wurden binnen weniger Minuten 15 der Broker als „Completed“ angezeigt, weitere zwei nach 24 Stunden. Der Rest dauerte deutlich länger.
Es gibt leider viel, was Incogni nicht entfernen kann.
(Bild: Screenshot)
Auch die Informationen über die gelöschten Daten bei den Brokern sind leider sehr kurz und knapp: Was da genau an Daten gelöscht wurde und ob der Datenhändler überhaupt Einträge hatte, bevor Incogni sie zum Abgleich übermittelte, behält Incogni für sich. Auch die Meldung über die Suppression-List-Einträge könnte ausführlicher sein, denn sie gibt nicht einmal an, bei welchen Anbietern ein entsprechender Eintrag gesetzt wurde. Hier ist also erneut Vertrauen in den Anbieter gefragt. Deutlich mehr Infos wären definitiv wünschenswert, nicht nur für Techies. Vielleicht hält Incogni es mit dem ehemaligen deutschen Innenminister Thomas de Maizière: „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern.“
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Auf Wunsch versucht Incogni, Infos von Websites zu entfernen.
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Findet man trotzdem einen Treffer, kann man den Link manuell an Incogni übermitteln. Alternativ können natürlich auch ohne Google bereits bekannte, unerwünschte Inhalte entfernt werden. Der Dienst verspricht, sich „binnen sieben bis 30 Tagen“ darum zu kümmern – auf „über 2000 Websites“. Also in einem klitzekleinen Fitzelchen des offiziellen Internets. Nutzer sind dadurch laut Incogni in der Lage, Altlasten loszuwerden. Zumindest theoretisch, denn praktisch liegt es natürlich im Ermessen des Seitenbetreibers, ob er einen Artikel oder einen Beitrag entfernt.