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Florian Schneider: Der Mensch hinter der Maschine – das Erbe von Kraftwerk wird versteigert
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Florian Schneider
Der Mensch hinter der Maschine – das Erbe von Kraftwerk wird versteigert
Von Josef Engels
Veröffentlicht am 20.11.2025Lesedauer: 3 Minuten
Aus dem Nachlass von Kraftwerk-Kopf Florian SchneiderQuelle: Ben Broomfield @photobenphoto
Florian Schneiders legendäre Klangmaschinen, Synthesizer und Robovox-Geräte kommen in Nashville unter den Hammer. Erinnerungsstücke an den Mann, der der Musik das Denken der Maschinen beibrachte. Die Versteigerung erfüllt auch seinen letzten Willen.
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Wir sind auch alle programmiert/ Und was du willst, wird ausgeführt.“ Was klingt wie der servile Schlachtruf von ChatGPT & Co., stammt in Wirklichkeit aus dem Jahr 1978. „Die Roboter“ hieß das Stück, auf dem die Band Kraftwerk eine Maschine diese Zeilen singen ließ. Es handelte sich dabei um einen Sennheiser VSM-201 Vocoder.
Diese Ironie kann sich keine Künstliche Intelligenz ausdenken: Ausgerechnet jetzt, da der Gesang von Mensch und Maschine dank Musik-Tools wie Suno oder Udio kaum noch voneinander zu unterscheiden ist, kommt der von der Düsseldorfer Legende verwendete elektronische Stimmsimulator unter den Hammer. Der auf zwischen 20.000 und 40.000 Dollar taxierte Apparat ist eines der Prunkstücke unter den mehr 450 Losen aus dem Nachlass des im April 2020 verstorbenen Kraftwerk-Mitbegründers Florian Schneider. Am 19. November wird er von Julien’s Auctions versteigert – in der „Musicians Hall of Fame and Museum“ in Nashville, Tennessee.
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Zu den weiteren Highlights der Auktion, an der auch online mitgeboten werden kann, zählen lauter Dinge, die den Aufstieg von Kraftwerk zur weltweit einflussreichsten Pop-Band aus deutschen Landen begleiteten. Da wäre etwa die Altflöte, die Schneider zwischen 1969 und 1974 spielte, als sich aus der gemeinsam mit Ralf Hütter gegründeten Gruppe „Organisation zur Verwirklichung gemeinsamer Musikkonzepte“ das Projekt Kraftwerk entwickelte.
Oder der erste Synthesizer, den sich die „Beatles der elektronischen Tanzmusik“ (wie sie die „New York Times“ einmal nannte) 1972 zulegten, einen EMS Synthi AKS. Laut einer biografischen Notiz ließ Schneider den tragbaren Klangerzeuger seinerzeit aus England am Zoll vorbeischmuggeln und zahlte „stolze 4500 DM, was damals viel Geld war.“
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Ingenieurskunst aus dem Kraftwerk-KosmosQuelle: Ben Broomfield @photobenphoto
In Nashville werden aber nicht nur Drum-Machines, obskure Oszillografen oder eine große Anzahl an Blech- und Holzblasinstrumenten aus dem Besitz des 1947 als Sohn des Architekten Paul Schneider-Esleben geborenen Elektro-Pop-Pioniers versteigert. Zu den Auktionsgegenständen gehören ebenfalls ein grauer VW-Kastenwagen Baujahr 1964, den Schneider dem Uschi-Obermaier-Biopic „Das wilde Leben“ zur Verfügung stellte, das Panasonic Road Bike aus dem „Tour de France“-Video oder ein „Ruhe“-Schild aus dem Kling-Klang-Studio in Düsseldorf.
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Hartgesottene Memorabilia-Jäger können auch Schneiders Personalausweis aus dem Jahr 1968 ersteigern oder die für seine Mutter signierte „Kraftwerk 2“-Platte – überraschend Persönliches aus dem Nachlass eines Menschen, der praktisch nie Interviews gab und die Rolle als sphinxhaft lächelnder Klangverwalter mit akkuratem Scheitel perfektioniert hatte.
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Vielleicht lässt sich das Wesen des Musikers, dem David Bowie einst den Song „V-2 Schneider“ widmete, denn auch am besten anhand seiner Arbeitswerkzeuge erkunden. Allen voran an den von Schneider entwickelten und zum Patent angemeldeten Robovox-Geräten, die in einem Gestell mit sieben Votrax VS-6 Sprachsynthesizern zur Versteigerung stehen. Aus ihnen drangen die synthetischen Roboter-Stimmen, mit denen zwischen 1981 und 2002 jedes Kraftwerk-Konzert begann. Sie beeinflussten Bands wie Daft Punk maßgeblich und brachten die ganze Welt dazu, zu deutscher Musik-Ingenieurskunst zu tanzen.
Dass die Versteigerung in den USA stattfindet, sei als Verbeugung vor dem Land von Kraftwerks internationalem Durchbruch mit dem Album „Autobahn“ zu verstehen, teilt ein Sprecher der Hinterbliebenen mit. „Diese Auktion erfüllt Florians handschriftlich verfassten Willen, dass seine Instrumente und seine persönliche Sammlung auch nach seinem Tod weiterleben sollen“, heißt es.
Schneider sei stets der Überzeugung gewesen, dass seine Geräte gespielt und geteilt werden sollten und ihren Weg zu den Menschen finden, die sie wirklich zu schätzen wissen – „Musiker, Sammler und all jene, die von der Kunst des Klangs inspiriert sind.“ Dass auch Maschinen eine Seele haben – niemand wusste das besser als der enigmatische Soundforscher aus Düsseldorf.
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