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Djokovic kurios ins Halbfinale - jetzt gegen Sinner
Djokovic kurios ins Halbfinale - jetzt gegen Sinner
Stand: 28.01.2026Lesedauer: 2 Minuten
Novak Djokovic stand in Melbourne kurz vor dem Aus.Quelle: Asanka Brendon Ratnayake/AP/dpa
Novak Djokovic steht in Melbourne kurz vor dem Aus. Dann muss sein Gegner plötzlich wegen einer Verletzung aufgeben. Jetzt geht es gegen den Titelverteidiger.
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Novak Djokovic hat auf kuriose Art und Weise das Halbfinale bei den Australian Open erreicht. Nachdem der Rekord-Grand-Slam-Champion bereits im Achtelfinale kampflos weiterkam, weil sein tschechischer Gegner Jakub Mensik wegen einer Verletzung nicht antreten konnte, profitierte er im Viertelfinale erneut von den gesundheitlichen Problemen seines Gegners.
Djokovic lag in Melbourne gegen Lorenzo Musetti mit 0:2-Sätzen zurück, als der bis dato brillant aufspielende Italiener beim Stand von 6:4, 6:3, 1:3 aus seiner Sicht wegen Muskelproblemen aufgeben musste. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Musetti den zehnmaligen Melbourne-Champion, der am Freitag auf Vorjahressieger Jannik Sinner trifft, phasenweise vorgeführt.
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«Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Er war der deutlich bessere Spieler, ich war quasi schon auf dem Weg nach Hause», sagte Djokovic nach dem plötzlichen Ende der Partie in der Rod Laver Arena. «Wenn man in einem Viertelfinale 2:0-Sätze vorne liegt und das Match komplett unter Kontrolle hat, dann ist es extrem bitter, verletzt aufgeben zu müssen», sagte die langjährige Nummer eins. «Er hätte heute der Gewinner sein sollen, ohne Zweifel.»
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Musetti tief enttäuscht
Musetti, der von einem Muskelfaserriss ausgeht, war nach dem bitteren Ende tief enttäuscht. «Ich habe keine Worte, um zu sagen, wie schwer es für mich ist», sagte der Weltranglisten-Fünfte aus Italien. «Es ist definitiv meine bitterste Aufgabe, wenn man bedenkt, wie gut ich gespielt habe und wenn man sich den Spielstand anschaut.»
So aber steht Djokovic im Halbfinale. «Ich hatte ein Freilos in der vierten Runde, und heute hätte ich verlieren müssen, liege mit 0:2-Sätzen hinten und gewinne. Ich verdopple heute meine Gebete und danke dem Gott, der mir eine weitere Chance gibt», sagte der Serbe.
Top Vier im Halbfinale unter sich
Djokovic trifft nun auf Titelverteidiger Sinner. Der Italiener besiegte Ben Shelton aus den USA klar mit 6:3, 6:4, 6:4 und zeigte dabei seine bislang beste Turnierleistung. Der Italiener steht damit zum sechsten Mal nacheinander in einem Grand-Slam-Halbfinale, in Melbourne ist er seit 19 Spielen ungeschlagen.
Nun wartet der Härtetest gegen Djokovic. «Für diese Momente stehst du morgens auf und trainierst», sagte Sinner. «Ich weiß, dass ich gegen Novak mein bestes Tennis spielen muss.»
Im anderen Halbfinale bekommt es Alexander Zverev am Freitag mit dem Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz aus Spanien zu tun. Damit sind die Top Vier der Weltrangliste im Halbfinale unter sich.
dpa-infocom GmbH
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