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Elektromobilität: Für Rot-Grün führt nur ein Sondervermögen Transformation aus der VW-Krise





Elektromobilität

Für Rot-Grün führt nur ein Sondervermögen Transformation aus der VW-Krise


Autorenprofilbild von Ulrich Exner Von Ulrich ExnerKorrespondent
Veröffentlicht am 06.11.2024Lesedauer: 3 Minuten

Ein Streik in einem VW-Werk gibt einen Vorgeschmack, was auf Niedersachsen in der Krise des Autobauers zukommen könnte. SPD und Grüne beschließen eine Resolution, um die klimafreundliche Umstellung der Autoindustrie voranzutreiben. Dazu gehöre, dass schnell ein preiswerteres E-Auto auf den Markt kommt.



In Osnabrück standen die Bänder an diesem Mittwoch schon einmal still. Die Mitarbeiter des kleinsten und gefährdetsten VW-Werks beteiligten sich an einem Warnstreik der IG Metall. Es ging um mehr Geld, die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifauseinandersetzung ein Plus von sieben Prozent. Anders als in den anderen VW-Werken gelten in Osnabrück nicht der Haus-Tarifvertrag und damit auch nicht die Friedenspflicht, die die Autofabriken in Wolfsburg, Emden oder Hannover derzeit noch vor Arbeitsniederlegungen bewahren. Osnabrück ist also nur ein Vorgeschmack auf das, was Niedersachsen noch bevorstehen könnte.
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Vielleicht, die Anzeichen dafür mehren sich, kommt es aber auch gar nicht zu dem befürchteten ganz großen Krach bei Volkswagen. Vorstandschef Oliver Blume hat am Wochenende bereits durchblicken lassen, dass er, anders als die ersten Sparankündigungen der Unternehmensleitung annehmen ließen, nicht auf Werksschließungen bestehen werde. Zwar müsse VW erhebliche Einsparungen vornehmen  es geht um rund vier Milliarden Jahreskosten. Der Weg dorthin, so Blume in der Bild am Sonntag sei jedoch flexibel. 

Damit ist der VW-Vorstand, der zu Beginn der Auseinandersetzungen um die Zukunft des Konzerns von drei gänzlich überflüssigen Produktionsstandorten gesprochen hatte, auf Kompromisskurs gegangen. Genauer gesagt auf den Kurs eines seiner wichtigsten Aufsichtsratsmitglieder eingeschwenkt: den des Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Stephan Weil (SPD). 
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Weil war  anders als die Gewerkschaften, anders auch als ein Großteil seiner Partei  nach den ersten Sparankündigungen nicht auf Gegenkurs gegangen. Auch an diesem Mittwoch betont er in einer Landtagsdebatte, dass die Wettbewerbsfähigkeit oberste Priorität habe und die Rendite des Konzerns dazu von zuletzt 3,6 auf 6,5 Prozent steigen müsse. Vor allem die Kernmarke Volkswagen habe in diesem Jahr nur 1,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Gleichzeitig seien fast fünf Milliarden Euro investiert worden. VW als Minusgeschäft. 

Entsprechend lang ist die Liste der Sparmaßnahmen, über die VW-Arbeitgeber und Arbeitnehmer derzeit verhandeln. Unter anderem geht es um pauschale Lohnkürzungen, Treueprämien, Weihnachtsgeld und Bonuszahlungen, um Einstellungsstopps, Abfindungs- und Ruhestandsregelungen, kurz: eine deutliche Senkung der Personalkosten. Unterm Strich, keine Frage, werden es auch ohne Werksschließungen vor allem die rund 120.000 VW-Arbeitnehmer in Deutschland sein, deren Verzicht das Unternehmen wieder Kurs bringen soll. 

VW solle schnellstmöglich günstigeres E-Auto anbieten

Bei der rot-grünen Mehrheit im Niedersächsischen Landtag kommen diese Pläne nicht gut an. Mit den Stimmen von SPD und Grünen verabschiedete das Parlament am Mittwoch eine Resolution, in der der VW-Vorstand aufgefordert wird, mögliche Einschnitte in die Konzernfinanzen nicht allein zulasten der Belegschaften gehen zu lassen. Es liege es in der Verantwortung des VW-Vorstands, Vorschläge für einen zukunftsfähigen und modernen VW-Konzern vorzulegen, heißt es in dem Papier. Dazu gehöre, dass VW schnellstmöglich ein preiswerteres Elektroauto auf den Markt bringt. 
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Um Elektroautos aus Niedersachsen besser unter die Leute bringen zu können, fordert das Landesparlament vom Bund neue Anreize zum Kauf dieser Fahrzeuge und eine Senkung der Strompreise. Diese sollten von erzeugungsfremden Abgaben befreit werden. Die Stromsteuer müsse auf das europäische Mindestniveau sinken. Ebenso sollte der notwendige Ausbau der Netzinfrastruktur  wie andere Infrastruktur auch  durch den Bundeshaushalt und nicht die Stromkunden bezahlt werden. 

Zur Finanzierung dieser Maßnahmen setzt sich Rot-Grün für ein Sondervermögen Transformation ein, das im Grundgesetz verankert werden soll. Ein Vorstoß, der angesichts der Mehrheitsverhältnisse in Bundestag und Bundesrat, auch angesichts der aktuellen Debatte um den Fortbestand der Berliner Ampel-Koalition, keine allzu großen Chancen haben dürfte. 
Korrespondent Ulrich Exner ist bei WELT vor allem für die norddeutschen Bundesländer zuständig.