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Brombeer-Koalition: Wahrheit verdreht  Thüringer Regierung verklagt AfD-Fraktion





Brombeer-Koalition

Wahrheit verdreht  Thüringer Regierung verklagt AfD-Fraktion


Autorenprofilbild von Pauline von Pezold Von Pauline von PezoldPlaybook-Reporterin bei POLITICO 
Veröffentlicht am 17.07.2025Lesedauer: 3 Minuten



Björn Höcke, Fraktions- und Landesvorsitzender AfD Thüringen, Deutschland, Berlin, Pressekonferenz: AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Verfassungswidrige Beobachtung von Landtagsabgeordneten durch die Verfassungsschutzbehörden der Länder. Wie der Verfassungsschutz gegen den Indemnitätsschutz von Abgeordneten verstößt.
Thüringer AfD-Fraktionschef Björn HöckeQuelle: picture alliance/Metodi Popow/M. Popow

Im Streit über AfD-Aussagen zur Bilanz der Brombeer-Koalition zieht die Landesregierung in Thüringen vor Gericht. In der Zeitung von Höckes Fraktion war von leeren Versprechungen die Rede. Politico liegt die Klageschrift vor.




Die Thüringer Landesregierung wirft der AfD-Fraktion eine Reihe falscher Behauptungen vor und geht dagegen juristisch vor. Eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts Weimar bestätigte den Eingang einer entsprechenden Klage. 
In einer Mitteilung dazu erklärte Thüringens Staatskanzleichef Stefan Gruhner (CDU): Wir haben diese Klage nicht leichtfertig eingereicht. Aber wir können es nicht hinnehmen, dass durch bewusst falsche Tatsachenbehauptungen das Vertrauen in staatliches Handeln untergraben wird. Die Landesregierung habe die Thüringer AfD-Fraktion bereits in einem Schreiben vom 11. Juni zur Unterlassung und Richtigstellung aufgefordert  was die AfD abgelehnt habe.



Staatskanzlei-Chef Stefan Gruhner (CDU)
Staatskanzlei-Chef Stefan Gruhner (CDU)Quelle: Jan Woitas/dpa

Die Aussagen der AfD, um die es gehe, seien objektiv widerlegbar und keine Meinungsäußerungen. Wer die Wahrheit verdreht, schadet nicht nur der politischen Kultur, sondern auch dem gesellschaftlichen Klima in unserem Land, so Gruhner. Er warf der AfD vor, den politischen Diskurs im Land zu vergiften.
Die Thüringer AfD-Fraktion, die von Landeschef Björn Höcke geführt wird, warf Gruhner dagegen vor, er wolle die Opposition im Freistaat Thüringen zum Schweigen bringen, indem er sie mit haltlosen Klagen überzieht. Die parlamentarische Demokratie lebe vom freien Meinungsaustausch. Wer die Opposition kriminalisiert, anstatt gute Politik fürs Land abzuliefern, hat nicht die Größe für das Amt des Staatskanzleichefs, erklärte AfD-Fraktionsvize Daniel Haseloff.

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Gruhner argumentierte, dass die Meinungsfreiheit den freien Diskurs schütze, nicht aber die Verbreitung objektiv widerlegbarer Falschbehauptungen. Nach Angaben der Staatskanzlei geht es um Behauptungen in der AfD-Fraktionszeitung, dass mehrere zentrale Vorhaben des 100-Tage-Programms der Brombeer-Koalition aus CDU, BSW und SPD nicht umgesetzt worden seien. Diese Aussagen seien nachweislich falsch. Eine Unterlassungserklärung sei nicht unterzeichnet worden, weshalb nun Klage eingereicht wurde. 

Was in der AfD-Fraktionszeitung steht

In Thüringen regiert ein Bündnis aus CDU, BSW und SPD in Deutschlands einziger Brombeer-Koalition. Anfang des Jahres hatten die drei Parteien ein 100-Tage-Programm der Landesregierung veröffentlicht, das bis spätestens 20. April dieses Jahres umgesetzt werden sollte. In der Mai-Ausgabe der AfD-Fraktionszeitung Blauer Mut wurde daraufhin ein Beitrag mit dem Titel Die ersten 100 Tage des Brombeer-Königs gedruckt, in dem behauptet wurde, dass 20 Punkte des 100-Tage-Programms nicht erfüllt worden seien.


Die Vorwürfe der Thüringer AfD-Fraktion gegen die Landesregierung
Die Vorwürfe der Thüringer AfD-Fraktion gegen die LandesregierungQuelle: Politico

Die Klageschrift der Thüringer Regierung liegt dem Nachrichtenmagazin Politico vor. Darin heißt es unter anderem, es sei irreführend, dass die 20 gelisteten Punkte, die die Regierung nicht erfüllt habe, mit Nichts als leere Versprechungen betitelt wurden. Das 100-Tages-Programm bestand tatsächlich aus 50 Punkten. 
Hinzu komme, dass sechs der genannten unerfüllten Versprechen in Wahrheit längst erfüllt wurden, darunter die Durchführung eines Gesundheitsgipfels, das Einsetzen einer Kommission zur Sicherheit im Alter oder die Wiederaufnahme des Branchendialogs Automobilindustrie.
Pauline von Pezold ist Reporterin beim Newsletter Playbook von Politico Deutschland. 
Das Playbook von Politico Deutschland finden Sie hier.
mit dpa/ceb