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Frankfurt am Main: Bürger melden 77.000 Falschparker über Online-Portal – Stadt beobachtet „hohe Qualität“ der Anzeigen
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Frankfurt am Main
Bürger melden 77.000 Falschparker über Online-Portal – Stadt beobachtet „hohe Qualität“ der Anzeigen
Veröffentlicht am 15.10.2025Lesedauer: 2 Minuten
Ein Beamter der Verkehrspolizei lässt in Frankfurt/Main ein Auto abschleppen, das einen Radweg blockiertQuelle: picture alliance/Presse- und Wirtschaftsdienst/Bernd Kammerer
In Frankfurt am Main können Bürger unkompliziert Parkverstöße melden. Dazu müssen sie Fotos, Ort und Zeit des Vorfalls hochgeladen. Die Stadt sieht das als erfolgreiches Instrument für mehr Verkehrssensibilität – und zieht nun eine erste Bilanz.
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Frankfurter Bürger haben seit Einführung des Online-Portals im Februar vergangenen Jahres rund 77.000 Anzeigen gegen Falschparker (76.896) eingereicht. Das geht aus einem Bericht der Stadtregierung Frankfurt/Main hervor. Die Plattform wird damit deutlich stärker genutzt als erwartet.
Laut dem Bericht des Frankfurter Magistrats sind die meisten Anzeigen auch verwertbar. „Die Verwertbarkeit der Anzeigen ist qualitativ hoch. Durch die Pflichtangaben im Online-Portal sind alle benötigten Angaben im Verfahren enthalten“, heißt es. Ob und wie viele der gemeldeten Verstöße tatsächlich zu Verwarnungs- oder Bußgeldern führten, konnte die Stadt jedoch nicht mitteilen.
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In der Antwort auf eine Anfrage der Linken-Fraktion erklärte die Verwaltung außerdem, dass die Auswahl des konkreten Tatbestands – etwa ob ein Auto halb auf dem Gehweg oder auf einem Radschutzstreifen steht – den Bürgern selbst überlassen sei. Es gehe der Stadt nicht primär um zusätzliche Einnahmen, sondern darum, „die Sensibilität der Falschparkenden zu erhöhen und deren künftiges Verhalten im Straßenverkehr zu beeinflussen“.
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Das Online-Portal ermöglicht es Privatpersonen, Parkverstöße unkompliziert zu melden, indem Fotos, Ort und Zeit des Vorfalls hochgeladen werden. Frankfurt zählt damit zu mehreren Städten, die auf digitale Beteiligung bei der Verkehrsüberwachung setzen.
Einige Bundesländer und Städte haben inzwischen lokale Apps oder Online-Portale, die für bestimmte Regionen oder Vergehen genutzt werden können.
krö
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