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Bundesverfassungsgericht verpflichtet Berlin, umgehend über Visa-Anträge afghanischer Familie zu entscheiden





Aufnahme von Afghanen

Afghanischer Ex-Richter erzielt Teilerfolg vor Bundesverfassungsgericht

Veröffentlicht am 05.12.2025Lesedauer: 2 Minuten



ARCHIV - 20.11.2025, Niedersachsen, Hannover: Ein Flugzeug von Turkish Airlines - Flug TK1555 von Istanbul nach Hannover - landet am Flughafen Hannover. (zu dpa: «Bundesregierung holt 192 Afghanen per Charterflug») Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Rund 1900 Afghanen hoffen noch darauf, von Deutschland aufgenommen zu werdenQuelle: Julian Stratenschulte/dpa

Ein hochrangiger Ex-Richter aus Afghanistan und seine Familie mit Aufnahmezusage versuchen seit Jahren, nach Deutschland zu kommen. Nun gibt es eine höchstrichterliche Entscheidung.




Das Bundesverfassungsgericht hat Deutschland verpflichtet, schnell über Visa-Anträge eines afghanischen Ex-Richters und seiner Familie zu entscheiden. Die Entscheidung habe umgehend zu erfolgen, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss des Zweiten Senats. 
Die 3. Kammer verwies die Sache auch nicht an das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zurück, das als Vorinstanz mit dem Fall beschäftigt war. Die Karlsruher Richter begründeten dies mit der besonderen Dringlichkeit und der Besonderheit des Falles. 

Beschwerdeführer waren ein ehemaliger Richter am Obersten Gericht Afghanistans, seine Ehefrau und die vier gemeinsamen Kinder. Sie hatten mit Unterstützung des Vereins Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) Verfassungsbeschwerde und einen Eilantrag in Karlsruhe eingereicht mit dem Ziel der Erteilung eines vorläufigen Visums zur Einreise nach Deutschland. 
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11.11.2025, Niedersachsen, Langenhagen: Eine Mutter aus Afghanistan, die zuvor mit ihrem Kind in einem Flugzeug auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen gelandet ist, steht vor dem Flughafen. Die afghanische Staatsangehörige haben eine Aufnahmezusage für Deutschland. Foto: Moritz Frankenberg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Ressort:DeutschlandGeld geht an NGO

Wieder Charterflug mit Afghanen gelandet  EKD nutzt Kollekte für Aufnahmeklagen

Das Bundesinnenministerium sieht sich durch die Entscheidung aus Karlsruhe in seiner Annahme bestätigt, dass keine rechtsverbindliche Aufnahme für diesen Personenkreis besteht, wie eine Ministeriumssprecherin mitteilte. Zur Forderung nach zeitnaher Entscheidung über die Visa-Anträge betonte sie, nach Zuleitung des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts werden wir die notwendigen Schritte einleiten.

Das Bundesinnenministerium hatte sie im Jahr 2022 in das Aufnahmeprogramm Überbrückungsliste gesetzt. Das Auswärtige Amt hatte nach Angaben des Gerichts im Juli 2025 mitgeteilt, dass keine Sicherheitsbedenken bestünden und eine Aufhebung der Aufnahmeerklärung nicht beabsichtigt sei. Das OVG Berlin-Brandenburg hatte den Eilantrag der Familie abgelehnt. 

Rund 1900 Afghanen hoffen noch auf Aufnahme in Deutschland

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte drängt zur Eile. Denn die Abschiebung nach Pakistan in die Hände der Taliban steht bevor  und damit Lebensgefahr. Für die Betroffenen in Pakistan rennt die Zeit, erklärte die Organisation. Die pakistanische Regierung habe bereits angekündigt, alle Menschen mit deutscher Aufnahmezusage ab Januar 2026 abzuschieben. 
Nach drei Jahren in ständiger Angst hat die Familie immer noch keine Sicherheit vor Abschiebung und Folter, sagte Mareile Dedekind, Juristin und Verfahrenskoordinatorin bei der GFF. Die Organisation kündigte Rechtsmittel an, sollte die Bundesregierung die Visumsanträge ablehnen. 
Die neue Bundesregierung von Union und SPD hatte die Aufnahmeprogramme Anfang Mai vorerst gestoppt. In den vergangenen Wochen kamen dann aber mit mehreren Flügen Afghanen mit Aufnahmezusage von Pakistan nach Deutschland. Insgesamt hoffen noch knapp 1900 Afghanen aus verschiedenen Aufnahmeprogrammen auf eine Aufnahme in Deutschland. Darunter sind auch ehemalige Ortskräfte mit ihren Angehörigen. Sie hatten vor der erneuten Machtübernahme durch die Taliban vor mehr als vier Jahren für deutsche Institutionen gearbeitet.
dpa/säd