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Keine Elektrokarren: Nordseeinsel Juist behält ihre Pferdekutschen





Keine Elektrokarren

Nordseeinsel Juist behält ihre Pferdekutschen

Veröffentlicht am 03.12.2013Lesedauer: 2 Minuten

Urlauber auf Juist entdecken seit Jahrzehnten die Langsamkeit. Statt Autos prägen Pferdekutschen das Bild. Eine Umstellung auf Elektrokarren ist nun bei der größten Inselspedition vom Tisch.



Mit ein bis zwei PS über die Wege trotten: Das Bild von Pferdekutschen prägt seit Jahrzehnten die autofreie Nordseeinsel Juist, und so soll es auch künftig bleiben. Eine Umstellung der Inselversorgung von Pferdekarren auf Elektrokarren ist vorerst vom Tisch, nachdem die größte Inselspedition einen entsprechenden Antrag zurückgezogen hat. 
Der Plan des größten Inselspediteurs hatte im Sommer für große Aufregung gesorgt, mehr als 4000 Insulaner und Gäste hatten sich mit Unterschriften gegen Elektrokarren ausgesprochen. Das ist ein großer Erfolg für die Insel, sagte der stellvertretende Bürgermeister Thomas Vodde. Insulaner und Gemeinde wollen den Pferdebetrieb und die Fuhrgeschäfte mit Pferden unbedingt erhalten.
Auslöser der Aufregung war im Sommer der Plan eines Transportunternehmers, seinen Fuhrpark auf die elektrisch angetriebenen Tieflader und Lastkarren umzustellen. Die modernen Fahrzeuge sollten auch leichter zu warten und zu reparieren sein als die betagten Untersätze für den Pferdebetrieb. Schließlich müssten diese vom Frühjahr 2014 vom TÜV abgenommen werden. In der Vergangenheit war eine Kutsche wegen einer defekten Bremse fast in ein Hotel gefahren.
Bislang wird auf Juist abgesehen von besonders schweren oder sperrigen Gütern alles mit zwei Pferdestärken bewegt. Die Fuhrunternehmen sorgen sich statt um Treibstoffpreise oder Lkw-Maut eher darum, wann ein lahmendes Pferd wieder gesund wird und der Tierarzt oder Hufschmied auf der Insel kommen. Statt ihre Fahrzeuge morgens aufzutanken müssen die Gespannführer auf Juist zunächst ihre Pferde von den Weiden holen, sie füttern und putzen. In der Hochsaison müssen die Tiere ruhig bleiben, wenn sie durch den sehr belebten Ortskern trotten. 
dpa/sir