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Hamburg-Rahlstedt: Tödliche Stiche kurz vor dem Weihnachtsfest





Hamburg-Rahlstedt

Tödliche Stiche kurz vor dem Weihnachtsfest

Veröffentlicht am 24.12.2025Lesedauer: 2 Minuten



23.12.2025, Hamburg: Polizisten haben einen Tatort in Hamburg Rahlstedt mit Flatterband abgesperrt. In einem Mehrfamilienhaus ist eine Person gewaltsam ums Leben gekommen. Foto: Carsten Neff/Carsten Neff/NEWS & ART/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Polizisten haben den Tatort in Hamburg Rahlstedt abgesperrtQuelle: Carsten Neff/Carsten Neff/NEWS & ART/dpa

Am Tag vor Heiligabend kommt es im Hamburger Stadtteil Rahlstedt zu einer blutigen Gewalttat. Die Polizei nimmt am Tatort eine verdächtige Person fest.




Am Vorabend des Weihnachtsfests ist es in einem Wohngebiet am Rande von Hamburg zu einer tödlichen Gewalttat gekommen. Am Tatort im Stadtteil Rahlstedt sei eine tatverdächtige Person im Alter von 43 Jahren festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Weitere Angaben zu Opfer und Täter wurden zunächst nicht gemacht, später wurde bekannt gegeben, dass es sich bei dem Opfer um einen 68 Jahre alten Mann handelt, der in einem Mehrfamilienhaus die tödlichen Stich- und Schnittverletzungen erlitten hatte.
Nach bisherigen Erkenntnissen öffnete die Ehefrau des Mannes dem Tatverdächtigen die Tür. Kurz darauf stach dieser mehrfach auf den Oberkörper des 68-Jährigen ein. Bei einem anschließenden Gerangel verletzte sich die Frau leicht an der Hand. Reanimationsversuche bei dem 68-Jährigen blieben erfolglos.

Der 43-Jährige verließ nach Angaben der Polizei die Wohnung und wählte später selbst den Notruf. Demnach wurde die Tatwaffe bislang nicht gefunden, es handelt sich dabei vermutlich um ein Messer. Die Polizei sichtete und sicherte bis in den Mittwochmorgen hinein Spuren am Tatort in den umliegenden Bereichen. Zudem wurden Angehörige des Getöteten von einem Kriseninterventionsteam der Polizei betreut.

Haftbefehl nach Tat auf St. Pauli

Auch ein weiterer Fall hielt die Polizei in Atem: Nach einem mutmaßlich versuchten Tötungsdelikt in Hamburg St. Pauli ist Haftbefehl gegen einen 36-Jährigen erlassen worden. Er soll eine gleichaltrige Frau am Samstagabend in einer Wohnung mit einem Werkzeug lebensgefährlich am Kopf verletzt haben, wie die Polizei mitteilte. Zuvor soll es zwischen den beiden zu einem Streit gekommen sein. 
Der mutmaßliche Täter soll selbst den Notruf verständigt haben. Die Frau kam in ein Krankenhaus. Der Mann wurde vor Ort festgenommen und anschließend einem Haftrichter vorgeführt, der daraufhin den Haftbefehl erließ. Über den Hintergrund der Auseinandersetzung sowie die Beziehung der beiden war zunächst nichts bekannt.
jlau