Inhaltsbereich
Hauptnavigation
Suche
Login
Fußbereich




Ticker


AboAbonnement



Hauptnavigation: Nutzen Sie die Tabulatortaste, um durch die Menüpunkte zu navigieren. Öffnen Sie Untermenüs mit der Leertaste. Schließen Sie Untermenüs mit der Escape-Taste.
Hauptnavigation: Nutzen Sie die Tabulatortaste, um durch die Menüpunkte zu navigieren. Öffnen Sie Untermenüs mit der Leertaste.
Home
Apps
Autoren
Podcasts
Themen
Wetter
Newsletter
WELTGo!
Kreuzworträtsel
Sudoku
Wordle
Schachmatt
Schlagzeilen-Archiv
Live-TV
WELT Live
N24 Doku
Mediathek
Meinungsfreiheit
Politikergrillen
Duell des Tages
Live-Sport
Deffner & Zschäpitz
Reportagen
WELT Talk
Dokumentationen
Magazine
Sendungen A-Z
Videos
Moderatoren
TV-Empfang
TV-App
WELTPLUS
Politik
Wirtschaft
Finanzen
Sport
Panorama
Wissen
Gesundheit
Kultur
Meinung
Geschichte
Reise
Lifestyle
Wirtschaft
Stellenmarkt
Alles auf Aktien
Beruf & Karriere
Geld
Digital
Börse
Motor-News
Mittelstand
Künstliche Intelligenz
Better Future
Future Pioneers Summit
Vision Now
Deutscher KI-Preis
Messewirtschaft
Anzeigen
Mercedes-Benz Vans
Scalable Capital
Innovation Deutschland
Contentway Highlights
Business Reporter
Service Value
Digitalisierung Mittelstand
LIFESTYLE
Partnerschaft
Familie
Gesellschaft
Essen & Trinken
Fitness & Wellness
Service
Mode
Trends
Sport
Olympia 2026
Fußball
Bundesliga
DFB-Pokal
Ergebnisse & Tabellen
Live-Ticker
Handball-EM
Basketball
Formel 1
Darts
Golf
Tennis
Fitness
Panorama
Kriminalität
Leute
Meine Geschichte
Kurioses
Katastrophen
Weltgeschehen
kmpkt
Zu Tisch - Rezepte von WELT
Kaufberatung
Politik
Deutschland
Ausland
Meinung
Kolumnen
Zippert zappt
Satire
Kultur
Stützen der Gesellschaft
Literarische Welt
Film
Pop
Kunst
Theater
Architektur
Klassik
Medien
Gesundheit
Wissen
Demenz
Herz
Krebs
Psychologie
Natur & Umwelt
Weltraum
ICON
Fashion
Design
Watches
Icons
Ontour
Jewels
Beauty
Geschichte
Erster Weltkrieg
Zweiter Weltkrieg
Kalter Krieg
Mittelalter
Archäologie
Reise
Europa
Fernreise
Deutschland
Städtereise
Reisewetter
Nordsee
Ostsee
Kreuzfahrt
Winterurlaub
Anzeigen
Leserreisen
Genussland Rheinland-Pfalz
Gruppenreisen
AIDA WELTREISE
Regional
Hamburg & Schleswig-Holstein
Berlin & Brandenburg
Nordrhein-Westfalen
Bayern
Baden-Württemberg
Niedersachsen & Bremen
Hessen
Rheinland-Pfalz & Saarland
Sachsen
Sachsen-Anhalt
Thüringen
Mecklenburg-Vorpommern
Sonderthemen
Reiseland Dubai
Medizin der Zukunft
Weinland Frankreich
Bierreport
Elektromobilität
Mode & Lifestyle
Made in Italy
Genussland Spanien
Anzeigen
Sonderveröffentlichungen
Genussland Rheinland-Pfalz







Pfadnavigation
(一)Home
(二)Regionales
(三)Nordrhein-Westfalen

Neue Warnstreiks an Unikliniken und Hochschulen in NRW




Neue Warnstreiks an Unikliniken und Hochschulen in NRW

Stand: 01.02.2026Lesedauer: 3 Minuten



image fragment altText id 697f0c26fa531953d5217bb8
In einigen Regionen von NRW hat sie GEW zu neuen Warnstreiks an Schulen aufgerufen. (Archivbild)Quelle: Oliver Berg/dpa

An Unikliniken und Hochschulen in NRW ruft Verdi zu neuen Warnstreiks auf. Patienten und Studierende müssen mit Einschränkungen rechnen  Notdienste sind aber gesichert.



Die Warnstreikwelle im öffentlichen Dienst der Länder erreicht in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch (4. Februar) erneut zahlreiche Schulen, mehrere Unikliniken sowie viele Hochschulen. Für Donnerstag (5. Februar) sind weitere Arbeitsniederlegungen an Schulen geplant.

Welche Unikliniken sind betroffen?

An den sechs Universitätskliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster hat Verdi Beschäftigte zu Warnstreiks aufgerufen. Patienten müssen mit Einschränkungen rechnen. Verdi hatte bei ähnlichen Aktionen erklärt, dass ein Teil der Operationen entfallen könnte und mit erheblichen Auswirkungen auf die Abläufe zu rechnen sei. Mit Notdienstvereinbarungen sei gewährleistet, dass dringliche Fälle versorgt werden. Die Kliniken informieren ihre Patienten.

Gegenstand des Arbeitskampfes ist das Entgelt unter anderem für Pflegekräfte, Labormitarbeitende, Verwaltungsmitarbeitende und Servicepersonal. Die Gehälter von Ärzten sind nicht Teil der Tarifverhandlungen.

Was bedeutet das für Studierende?

Verdi rechnet wie bei früheren Streiks mit Einschränkungen im Hochschulbetrieb. Bibliotheken könnten geschlossen bleiben, auch der Lehrbetrieb könne betroffen sein.

Worauf müssen sich Autofahrer einstellen?

An den Aktionen beteiligen sich neben Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder nach Verdi-Angaben auch Streikende der Autobahn GmbH, bei der es ebenfalls einen Tarifkonflikt gibt. Größere Auswirkungen auf den Autobahnverkehr werden aber nicht erwartet  Tunnelleitzentralen seien nicht betroffen. Auch für die Tunnelleitzentrale des Landesbetriebs Straßen.NRW in Leverkusen liegt kein Streikaufruf vor.
Die Tunnelleitzentralen müssen den Verkehr in lange Tunneln überwachen. Bei einem Ausfall des dortigen Personals kann es grundsätzlich zu Tunnelschließungen kommen.
Allerdings können in einigen Großstädten durch Demonstrationen und Kundgebungen von Streikenden zu Einschränkungen im Straßenverkehr wie etwa Staus entstehen. Solche Versammlungen in der Öffentlichkeit mit vielen Teilnehmern sind für Mittwoch (4. Februar) von Verdi in Aachen, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Hagen, Köln, Münster und Siegen geplant.

In welchen Regionen sind Schulen betroffen?

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat für Mittwoch (4. Februar) zu Warnstreiks an etlichen Schulen in den Regierungsbezirken Arnsberg und Düsseldorf aufgerufen. Für Donnerstag (5. Februar) plant die GEW Warnstreiks an Schulen in den Regierungsbezirken Detmold und Münster.

Welche Auswirkungen kann das haben?

Zum vorangegangenen bundesweiten «Streiktag Bildung» mit Warnstreiks in allen Regionen hatte die GEW erklärt, dass es auch zu Unterrichtsausfällen kommen könnte. Eine Notbetreuung werde in solchen Fällen ermöglicht.  Bei den Warnstreiks an den Schulen geht es nicht nur um angestellte Lehrkräfte. Die Aktionen beziehen auch etwa Sozialpädagogen und Schulsozialarbeiter ein. Landesweit gibt es laut Gewerkschaft rund 40.000 tarifbeschäftigte Lehrkräfte. Die Mehrheit der Lehrer in NRW ist verbeamtet.

Was sollten Eltern beachten?

Das Schulministerium rät Eltern, auf Informationen der Schule zu achten. Diese bemühten sich, im Rahmen der personellen Möglichkeiten eine Aufsicht und Betreuung der Schüler sicherzustellen. Verbeamtete Lehrkräfte dürften sich nicht an Streiks beteiligen und stünden grundsätzlich weiter zur Verfügung. 

Was ist der Hintergrund dieser Warnstreiks?

GEW und Verdi fordern für Tarifbeschäftigte der Bundesländer sieben Prozent mehr Einkommen  mindestens aber 300 Euro mehr. Von Länderseite waren die Forderungen wegen knapper Länderhaushalte bereits wiederholt als überzogen zurückgewiesen worden. Allerdings war von Arbeitgeberseite auch Zuversicht zu hören, dass ein Abschluss im Februar zustande kommen könnte. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 11. und 12. Februar in Potsdam geplant.
dpa-infocom GmbH