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Deutschlands Nationalparks: Watt bis zum Horizont und Urwald mit wilden Tieren
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Natur-Erlebnisse
Wo Deutschlands Nationalparks einmalig sind
Von Jochen Müssig
Veröffentlicht am 20.09.2024Lesedauer: 5 Minuten
Zweimal am Tag ermöglicht die Ebbe Wanderungen durch den Nationalpark WattenmeerQuelle: picture alliance/dpa/Matthias Balk
Watt bis zum Horizont, Felsen zum Freeclimbing, Urwald mit wilden Tieren: Einige Nationalparks hierzulande bieten einzigartige Superlative. In einem von ihnen darf man sogar legal zelten. Wir stellen sieben Beispiele in Deutschland vor, die sich lohnen.
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Der Park, der unter Wasser steht
Der Nationalpark Wattenmeer bietet einige Rekorde: Er ist das vogelreichste Gebiet Europas, im Frühjahr und Herbst machen bis zu zwölf Millionen Vögel im Wattenmeer auf ihrem Weg zwischen nordischen Brutgebieten und südlichen Überwinterungsgebieten Station. 40 Arten leben permanent von den Salzwiesen des Wattenmeere-Nationalparks, der auf die drei Länder Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hamburg (rund um die Insel Neuwerk) entfällt.
Auch ein paar Tausend Seehunde und Robben sind Bewohner des Gebiets, das Teil des länderübergreifenden Weltnaturerbes Wattenmeer mit den Anrainern Niederlande, Dänemark und Deutschland ist. Manche Strandabschnitte sind zur Brutzeit gesperrt, für einige Badestellen, wie St. Peter-Ording, wird für die Benutzung von Strandkörben, Dusch- und Toilettenanlagen, sowie Parkplätzen Eintritt verlangt.
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Der Park besteht, jedenfalls bei Flut, zu 94 bis 99 Prozent aus Wasserfläche. Aber zweimal am Tag gibt die Ebbe den Wattboden frei und offenbart einen Naturraum, der bei geführten Wanderungen oder mit einer Kutsche, aber auch individuell erkundet werden kann. Und bei Flut kann man Schiffstouren machen (nationalpark-wattenmeer.de).
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Hier tanzen die Kraniche
Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft liegen die größten Kranichrastplätze Mitteleuropas: Von September bis November ziehen bis zu 70.000 Kraniche durch das Nationalparkgebiet und bleiben über mehrere Wochen. In den flachen Boddengewässern sowie auf einigen Inseln leben sie ungestört und finden reichlich Nahrung, etwa Würmer, Schnecken oder Frösche.
Ein Kranich fliegt im Morgenlicht über die Vorpommersche BoddenlandschaftQuelle: picture alliance/blickwinkel/C. Wermter
Auch für Brutpaare bietet der Park einen idealen Lebensraum. Die Tiere sind bis zu 1,20 Meter groß und werden bis zu sieben Kilogramm schwer, ihre Spannweite erreicht knapp 2,50 Meter. In den frühen Morgenstunden lassen sich die Kraniche mit etwas Glück von eingerichteten Beobachtungsplattformen beim Balztanz beobachten.
Es gibt geführte Wander- und Radtouren. Baden, Angeln und Wassersport unterliegen einigen Einschränkungen (nationalpark-vorpommersche-boddenlandschaft.de).
Spektakuläre Felsen mit Ostsee-Blick
Der Nationalpark Jasmund ist Deutschlands kleinster Nationalpark – auf Deutschlands größter Insel Rügen. Die alten Buchenwälder im Herzen des Nationalparks sind Weltnaturerbe. Wegen der unzugänglichen Lage an den Steilhängen wurden die Wälder nie forstlich genutzt. Seeadler und Wanderfalken haben dort ihre Heimat gefunden.
Der Skywalk Königsstuhl an den Kreidefelsen von Rügen schwebt gut hundert Meter über dem MeerQuelle: pa/Jochen Tack
Noch bekannter ist jedoch das Motiv „Kreidefelsen von Rügen“, inzwischen international eine Art Wahrzeichen für Deutschland: Caspar David Friedrich malte die weißen Felsen von Rügen bizarrer und dramatischer, als sie es in Realität sind 1818 in Öl auf Leinwand. Sowohl zum Caspar-David-Friedrich-Blick an der Kleinen Stubbenkammer, als auch durch die Buchenwälder führen Wanderwege.
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Der 185 Meter lange Skywalk an Rügens Kreideküste schwebt gut hundert Meter über dem Meer und ist leicht vom sehenswerten Nationalpark-Zentrum Königsstuhl erreichbar (nationalpark-jasmund.de).
Wo Freeclimbing erfunden wurde
Im Nationalpark Sächsische Schweiz, dem einzigen Felsennationalpark in Deutschland, wurde das Freeclimbing erfunden – vor 150 Jahren. Zumindest beansprucht die Sächsische Schweiz diesen Rekord für sich: Denn 1874 bezwangen zwei Bergsteiger aus Pirna den 275 Meter hohen Felsturm Mönchstein ohne Hilfsmittel aus rein sportlichen Motiven.
Der Nationalpark Sächsische Schweiz bietet Kletterern wunderbare MöglichkeitenQuelle: picture alliance/imageBROKER/Sylvio Dittrich
Heute ziehen im Nationalpark 13 Klettergebiete Fortgeschrittene und Profis aus ganz Europa an. Aber man kann das Klettern in Schnupper- und Grundkursen auch erst lernen. Das Elbsandsteingebirge bietet dafür 27.000 Kletterwege in allen Schwierigkeitsgraden und mehr als 1100 frei stehende Sandsteinfelsen, stets umrahmt von einer fantastischen Naturkulisse (nationalpark-saechsische-schweiz.de).
Camping im Nationalpark
Der Nationalpark Schwarzwald ist der einzige Nationalpark in Deutschland, in dem das Zelten (an vorgegebenen Stellen) erlaubt ist. Weit weg von Dörfern und nur zu Fuß erreichbar, können neun Trekking-Camps von Mai bis Oktober gebucht werden. Wasser und Verpflegung müssen Wanderer selbst mitbringen und der Müll muss wieder mitgenommen werden.
Verwunschen: die Edelfrauengrab-Wasserfälle bei Ottenhöfen im Nationalpark SchwarzwaldQuelle: picture alliance/imageBROKER/Markus Beck
Die spartanischen Camps verfügen jeweils nur über Platz für drei Zelte, eine Feuerstelle und ein Toilettenhäuschen. In der Nacht wird man schnell feststellen, dass es im Wald knackt, pfeift und gurgelt. Auch Tierlaute sind zu hören – permanent, durchdringend, manchmal ein wenig beängstigend. Neben zahlreichen Wanderrouten gibt es rund 200 Kilometer Rad- sowie einige Reitwege im Nationalpark. Wichtig: Die ausgewiesenen Pfade dürfen nicht verlassen werden (nationalpark-schwarzwald.de).
Luchs und Wolf im bayerischen Urwald
Der Nationalpark Bayerischer Wald besteht seit 1970, er ist der älteste im Land. Hier gilt das Motto: „Bloß nicht eingreifen!“ In Niederbayern lässt man der Natur ihren freien Lauf mit perfektem Recycling. Ein mehr als 300 Kilometer langes Wegenetz führt durch dichten Wald, vorbei an Auen, Gebirgsbächen und Hochmooren. Bei Wanderungen sieht man Rehe, Hirsche, Luchse, aber auch Schlangen, Molche, Siebenschläfer, Schwarzstörche, mehr als 50 Vogelarten.
Bei Wanderungen im Nationalpark Bayerischer Wald kann man auch Luchse sichtenQuelle: picture alliance/imageBROKER/David & Micha Sheldon
Und mit viel Glück (und Gänsehaut) begegnet man auch einem der derzeit drei wild lebenden Wölfe, die sich wieder im bayerischen Urwald angesiedelt haben. Wer kein Glück hat, findet Wölfe ganz sicher in den beiden Tiergehegen des Nationalparks, in Neuschönau und Ludwigsthal. Inzwischen kommen Touristen aber nicht nur wegen der Wölfe, sondern auch, um das archaische Bild mit all den abgestorbenen Bäumen zu sehen: „Bloß nicht eingreifen“ wird im Nationalpark Bayerischer Wald nämlich wörtlich genommen (nationalpark-bayerischer-wald.bayern.de).
Elektroboote auf dem Königssee
Der Nationalpark Berchtesgaden ist Deutschlands einziger Hochgebirgsnationalpark mit Enzian und Edelweiß, Steinbock und Steinadler sowie dem Königssee, dem für viele schönsten See in Deutschland, im äußersten Südosten Bayerns. Es warten Bergseen, Hochplateaus, Felswände sowie 250 Kilometer Wanderwege und Steige, wobei einige Wege auch für Fahrradfahrer freigegeben sind.
Der Königssee im Nationalpark Berchtesgaden ist für viele der schönste See in DeutschlandQuelle: Getty Images/Westend61
Highlight schlechthin ist der Königssee, auf dem Elektroboote verkehren: und das schon seit mehr als 110 Jahren. Prinzregent Luitpold ließ sie 1909 einführen – er war aber kein früher Umweltschützer, sondern wollte lediglich das Wild nicht durch Motorengeräusche verjagen.
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Das Badeverbot in den Gewässern des Nationalparks ist zwar aufgehoben, trotzdem badet kaum jemand, denn meistens sind die Gewässer sehr kalt. Beim Almabtrieb am Königssee werden im Herbst rund 30 Kühe von den Almen am Südufer auf Boote verladen und in 60 Minuten über den Königssee zur Seelände gebracht. Früher wurden sie sogar gerudert.
Im Hintergrund thront ein 2713 Meter hoher Gipfel: „Watzmann, Watzmann, Schicksalsberg – Du bist so groß und i nur a Zwerg“, sang der Liedermacher Wolfgang Ambros in den 1970ern über den Berg, der majestätisch die Berchtesgadener Bergwelt dominiert. Es gibt keine Seilbahn und keine Skilifte, den Aufstieg schaffen nur sehr gute Berggeher (nationalpark-berchtesgaden.de).
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