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Europa: Nachhaltig reisen  hier ist Urlaub mit gutem Gewissen möglich





Nachhaltiges Reisen

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Veröffentlicht am 29.04.2024Lesedauer: 8 Minuten



Skifahren mit Blick auf den Øresund: In Kopenhagen ist das ganzjährig möglich
Skifahren mit Blick auf den Øresund: In Kopenhagen ist das ganzjährig möglichQuelle: pa/Jochen Tack

An diesen Orten wird geradelt, kutschiert, gerollert und auch mal auf Dächern Ski gefahren: Wir stellen fünf ganz unterschiedliche Reiseziele in Europa vor, die Wert auf Nachhaltigkeit legen, Besuchern aber dennoch jede Menge Spaß versprechen.



Kopenhagen: Fahrradfahren und Müll fischen

Wenn in Kopenhagen eine neue nachhaltige Idee von den Stadtplanern umgesetzt wird, freuen sich Einheimische und Touristen. Denn alles dient dazu, die Lebensqualität in der Metropole zu erhöhen  und das auf spielerische Weise. Eine angenehme Herangehensweise, die Kopenhagen zum Nachhaltigkeits-Star aller Städte gemacht hat, frei von Verboten. Wie etwa die Umnutzung des Hafens im Stadtzentrum. Wenn man schon das Hafenwasser picobello säubert, warum dann nicht auch gleich darin baden? Und so wurden mehrere Hafenbäder gebaut. Eintritt frei! 
Wer im Hafengebiet Kajak gratis fahren will: Auch das geht. Als Gegenleistung wird zwischendurch nach Müll gefischt. Die gemeinnützige Initiative Green-Kayak sorgt damit dafür, dass der Hafen sauber bleibt. Wer nicht paddeln will, lässt sich mit den inzwischen auf E-Antrieb umgestellten Wasserbussen herumschippern, diese Sightseeing-Tour reicht von der Königlichen Bibliothek an einem Ende des Hafens bis zur Kleinen Meerjungfrau am anderen.

Von dort ist auch das neue Kraftwerk der Stadt im Hafengebiet zu sehen, in dem Abfall zu Strom verarbeitet wird. Und was machen die Dänen mit so einem Industriebetrieb, der optisch normalerweise kein Hingucker ist? Genau, sie bauten auf dem Dach mit grünen Matten eine Ganzjahres-Skipiste und einen Klettergarten. Die 450 Meter lange Abfahrt schlängelt sich auf dem Schrägdach des 85 Meter hohen Copenhill-Kraftwerks hinab zum Boden. Auch das freut Einheimische wie Touristen. 


Kopenhagen: Die Piste auf dem Dach der Müllverbrennungsanlage Amager Bakke ist 450 Meter lang
Spielwiese in der Großstadt: Die Piste auf dem Dach der Müllverbrennungsanlage Amager Bakke ist 450 Meter langQuelle: Oliver Foerstner/picture alliance/Zoonar

Die beste und schnellste Möglichkeit, Sehenswürdigkeiten zu entdecken, geht mit dem Rad. Seit Jahrzehnten gilt Kopenhagen als fahrradfreundlichste Stadt der Welt: Das Gelände ist flach, die Infrastruktur beeindruckend. Die meisten der 550 Radweg-Kilometer sind durch Bordsteine von der Straße getrennt, es gibt mehrspurige Rad-Highways ebenso wie eine intelligente Ampelschaltung, die Radlern eine grüne Welle beschert. 

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So finden Sie das richtige Leihrad für den Stadturlaub

Lohnenswert ist die Fahrt über spektakuläre Rad-Brücken: wie die Cykelslangen, eine schlangenförmige Brücke, oder auch die dreiflügelige Butterfly-Brücke, von der zwei Flügel hochgeklappt werden, sodass Radler weiterfahren können. Kein Wunder, dass für 48 Prozent der Kopenhagener das Rad das bevorzugte Fortbewegungsmittel ist, und das sogar für die letzte Fahrt: Blumengeschmückte Lastenräder mit Bahre auf dem Weg zum Friedhof sieht man wohl nur in Kopenhagen. Kira Hanser

Valencia: Europas Grüne Hauptstadt 2024

Valencia  in diesem Jahr von der Europäischen Kommission als Grüne Hauptstadt Europas geadelt  tickte schon grün, naturverbunden und nachhaltig, als die Begriffe noch gar nicht im Bewusstsein wurzelten. Seit alters her dient der südlich gelegene See Albufera als Lebensraum zahlreicher Vögel, kommt aus der Huerta alles frisch auf den Tisch. 
Die Huerta ist ein 120 Quadratkilometer großes Nutzgartenland rings um Spaniens drittgrößte Metropole. Die Transportwege zu Restaurants und Verbrauchern sind kurz. Schaufenster der Produkte ist die historische Markthalle, ein Muss beim Besuch. Ein frisch gepresster Orangensaft, Mandarinen, Tomaten  die natürlichen Reifenoten sind sagenhaft.
Das Sattgrün in der City verdankt Valencia einer Flutkatastrophe. Nach dem Hochwasser des Turia 1957 entschied das Rathaus, den Fluss weiträumig umzuleiten und das Bett trockenzulegen. Daraus entstand der Turia-Park, eine urbane Mega-Oase, über neun Kilometer lang. Die beste und ökologischste Art einer Stadtrundfahrt ist die per Leihrad. 


Pont de la Mar: Diese Brücke aus dem 16. Jahrhundert steht im Turia-Park, der sich durch Valencia zieht
Pont de la Mar: Diese Brücke aus dem 16. Jahrhundert steht im Turia-Park, der sich durch Valencia ziehtQuelle: Getty Images/Sergio Formoso

Zum Start empfiehlt sich eine Tour durch die Altstadt, danach geht es Richtung Mittelmeer in die Stadt der Künste und Wissenschaften, ein Monumental-Ensemble von Stararchitekt Santiago Calatrava. Ab dort strampelt man weiter bis zum Hafen und an die Strandpromenaden. Kaum zu glauben, dass Valencia bis in die Nullerjahre mit dem Rücken zum Meer lebte, wie es Laura Llopis vom Fremdenverkehrsamt ausdrückt. 
Erst mit der Ausrichtung des Segelwettkampfs Americas Cup 2007 begann das Umdenken  die Stadt erkannte den Wert der sandigen Schätze vor der eigenen Haustür. Davon profitieren Besucher bis heute. Wer mag, erreicht auf dem Radwegenetz die weitgehend unberührten Strände weiter südlich und einen Teil der Huerta. Am See Albufera heißt es umsatteln vom Rad auf ein Ausflugsboot, das durch die Kanäle rund um den See schnurrt. 
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Ein weiteres Umwelt-Plus aus jüngster Zeit: die Verwandlung von verkehrsumtosten Plätzen im Stadtkern in entspannte Fußgängerzonen. Statt Abgasschwaden atmet man hier saubere Luft ein und flaniert unter neu gepflanzten Bäumen  damit bleibt Valencia auch über das Green-Capital-Jahr hinaus grün. Andreas Drouve

Juist: Insel in der Nordsee ohne Autos

Dieses Eiland im Nationalpark Wattenmeer ist wie ein zeitgemäßes Bullerbü: ursprüngliche Natur, keine Autos. Stattdessen Fahrräder und entspannte Pferde mit geregelten Arbeitszeiten und eigenem Urlaubsanspruch, die Taxikutschen und Lieferwagen ziehen. Sogar die Müllabfuhr kommt mit Hufgeklapper. Schon die Anreise per Bahn und Fähre entschleunigt und ist umweltschonend. 
Damit nicht genug: Bis 2030 soll Juist komplett klimaneutral sein. Bereits 2015 erhielt die Insel den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Sie besitzt das anerkannte Tourcert-Zertifikat Nachhaltiges Reiseziel und setzt unter dem Motto Wir sind KlimaInsel seit Jahren auf Maßnahmen wie inseleigene Solarenergie, regelmäßige Messungen der CO-Bilanz und ideenreiche Angebote für Urlaub, der die Umwelt schont. 


Spaß am Strand: Auf Juist rauscht kein Verkehr, nur das Meer
Spaß am Strand: Auf Juist rauscht kein Verkehr, nur das MeerQuelle: Jörg Modrow/laif

Denn das Eiland soll bezaubernd bleiben. 17 Kilometer lang ist es und maximal 900 Meter breit. Im Norden brandet die wilde Nordsee, im Süden atmet das Wattenmeer ruhig im Rhythmus von Ebbe und Flut. Große Teile der Insel dürfen nur auf ausgewiesenen Wegen betreten werden  zum Schutz der Robben und Vögel, die Urlauber hier gut beobachten können. Das Nationalparkhaus, die Kurverwaltung und engagierte Insulaner bieten Touren an, etwa Birdwatching, Bootsausflüge oder Wattwanderungen. 
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Expedition in die Unendlichkeit auf Juist

Dazu gibt es neue Ausstellungen. Etwa im renovierten Inselmuseum, das gerade erst wieder eröffnet wurde. Auf 500 Quadratmetern erfahren Besucher Überraschendes über die Entstehung, Natur und Geschichte der Insel und der ostfriesischen Kultur. Das Meerwasser im Erlebnisbad des Thalassozentrums TöwerVital wird durch die hauseigene Solarthermieanlage erwärmt. Beliebt bei Familien sind die spielerischen Sommer-Aktivitäten der Kinder-Uni Nachhaltig leben. 




GENUSS

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Und auch kulinarisch lässt sich Juist mit gutem Gewissen genießen. Etwa im Achterdiek oder im Forken Hannes mit Slow Food und feiner regionaler Küche. Eine besondere Spezialität ist das Juister Trinkwasser aus dem natürlichen Süßwasservorkommen der Nordseeinsel. An neu errichteten öffentlichen Brunnen, zum Beispiel an der Trinkwassersäule am Hafen, kann es jeder gratis kosten. Maike Grunwald

Werfenweng: Schafe und Elektroroller

Bio, öko, nachhaltig  mit diesen Schlagworten zieren sich inzwischen viele Urlaubsziele, aber bei den wenigsten steht eine nachhaltige, seit Jahren erprobte Strategie dahinter. Werfenweng im Salzburger Land ist Pionier auf diesem Gebiet: Schon 1994 hat das auf 900 Meter gelegene Alpendorf, das umgeben ist von den 2400er-Gipfeln des Tennengebirges, auf SaMo gesetzt. Das steht für sanfte Mobilität und bedeutet, dass Gäste sich jederzeit umweltbewusst fortbewegen können. Nicht nur im Ort selbst, sondern in der gesamten Gegend. 
Das Konzept kommt an, weil die Verantwortlichen auf die Holzhammermethode verzichten: Sie engen Gäste nicht mit einem Autoverbot ein, sondern bieten ihnen so viele durchdachte, umweltfreundliche Alternativen, dass die ihren Wagen freiwillig zu Hause lassen. 
Zum Beispiel kann man ohne Aufpreis den W3-Shuttle benutzen, der Urlauber mit Gepäck vom Bahnhof zur Unterkunft fährt, aber auch für Ausflüge in Nachbardörfer oder zu entfernteren Wandergebieten gebucht werden kann (Anruf genügt). Innerhalb von Werfenweng steht täglich von 8 bis 23 Uhr der Dorfshuttle E-Lois bereit. Wer selbst fahren will, kann sich E-Bikes, E-Roller oder E-Autos ausleihen. 


Hoch über dem Tal: Bergwandern im Revier der Schafe
Hoch über dem Tal: Bergwandern im Revier der SchafeQuelle: Getty Images/Brand X/Westend61

Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Salzburger Land sind im SaMo-Angebot ebenfalls enthalten. Einzige Voraussetzung: Man braucht als Gast eine Werfenweng Card, die für Erwachsene ab 21 Euro zu haben ist (für Kinder ab 16 Euro). Das Angebot kommt an: Das 1000-Einwohner-Dorf zählt gut 300.000 Urlauberübernachtungen pro Jahr  nahezu eine Verdoppelung seit Einführung der Karte. Aber gleichzeitig eine fast komplette Reduzierung von Abgasen und Verkehrslärm.
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Nachhaltiger Urlaub  warum Ökosiegel oft nicht viel wert sind

Durchdacht ist auch das Motto des Ortes: Alle Zeit der Welt. Die einen nehmen sie sich zum Entschleunigen, zum Stille genießen, zum Nichtstun  die anderen für Aktivurlaub in den Bergen. Für Familien lohnt sich der Abenteuerpark Dein Berg (mit Mountain-Cartbahn und Zipline), für Genießer ein Abstecher in Werfenwengs Bauernladen (wo es Almkäse und Bergschinken als Proviant für unterwegs gibt). 
Und für Wanderer stehen 99 ausgeschilderte Kilometer bereit, von der Outdoor-Krimi-Schnitzeljagd bis zur anspruchsvollen Eiskogel-Bergtour, vorbei an Schafen und Wiesen bis ins Hochgebirge. Vom Gipfel muss man allerdings wieder zu Fuß zurück  der 2321 Meter hohe Eiskogel wird von Werfenwengs Elektroshuttle nicht angesteuert. Sönke Krüger

Hainich: Mit Wildkatzen im Urwald

Wer sie einmal sieht, blickt der ungezähmten Natur ins Auge: Die Europäische Wildkatze ist ein heimisches Wildtier. Nach ihrem wissenschaftlichen Namen Felis silvestris auch Waldkatze genannt, war sie in Deutschland einst fast ausgestorben. Heute ist sie selten, streng geschützt und Symboltier des Nationalparks Hainich in Thüringen, wo Urlauber ihr Revier durchstreifen können.


Hainich: Der Baumkronenpfad bietet spektakuläre Ausblicke
Grünes Meer: Der Baumkronenpfad bietet spektakuläre AusblickeQuelle: Gregor Lengler/laif

Und das ist riesig: Mit 130 Quadratkilometern ist der Hainich Deutschlands größter zusammenhängender Laubwald. Hier stehen letzte Relikte der Buchenwälder, die einst Europa bedeckten und nun zur Unesco-Welterbestätte Alte Buchenwälder und Buchenurwälder zählen. Im Nationalpark sind sie nachhaltig geschützt. 
Urlauber erreichen ihn umweltschonend per Zug und Bus dank der Kooperation Fahrtziel Natur mehrerer Umweltverbände und der Deutschen Bahn. Auf dem barrierefreien Baumkronenpfad steigen Gäste dem Urwald aufs Dach. Unten im Nationalparkzentrum erleben sie ihn in der interaktiven Ausstellung Wurzelhöhle aus der Sicht eines winzigen Bodenlebewesens. 

Nationalparkbesucher sollten die Wege nicht verlassen, doch das ist auch gar nicht nötig: Acht Erlebnispfade und zwölf Rundwanderwege erschließen sämtliche Highlights. So führt etwa der Betteleichenweg zu der skurril geformten Eiche, nach der er benannt ist. 
Nicht verpassen: den Wildkatzenpfad, einer von vier Thüringer Urwaldpfaden im Park. Über Lichtungen voller Blüten und Schmetterlinge schlängelt er sich durch den Lebensraum der seltenen Jäger. Unterwegs erfahren Besucher Spannendes über den Wald und seine Bewohner. Startpunkt ist das Wildkatzendorf Hütscheroda, wo man die Tiere live beobachten kann. Maike Grunwald
Dieser Artikel ist im Rahmen der BETTER FUTURE EARTH WEEK von WELT erschienen.   Unser Angebot für Sie zur BETTER FUTURE EARTH WEEK
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