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Ressort:Nordrhein-WestfalenInzucht-Gefahr
Dem Rothirsch droht genetische Verarmung und Inzucht, wenn es keinen Austausch zwischen den regionalen Populationen gibt. Dafür sollen eigentlich Grünbrücken sorgen. Doch die würden oft zweckentfremdet, kritisiert der Wildexperte Frank Zabel. Mit einem Satirepreis macht er nun auf das Problem aufmerksam.
●Andreas Fasel
Ressort:Wissenschaft„Bemerkenswerte Spezies“
In einem englischen Zoo ist ein seltenes Baumkänguru-Baby zur Welt gekommen. Experten hatten das Tierchen mit einer besonderen Technik schon im Beutel der Mutter beobachtet. Nun teilte der Zoo entzückende Bilder.
Klima-Diskussion
Aus Berichten über den Klimawandel sind die „Tipping-Points“ kaum mehr wegzudenken – dabei gibt es Zweifel, ob sie mehr als bloße Metaphern sind. Vor allem aber führe das Konzept in die Irre, sagt unser Gastautor.
●Matthias Glaubrecht
Ressort:HamburgWildtiere
Nach zwei Wolfsunfällen in Schleswig-Holstein sollen die Kadaver im Leibniz-Institut in Berlin untersucht werden. Fachleute betonen: Straßen sind für wandernde Wölfe eine tödliche Barriere – und solche Fälle lassen sich kaum verhindern.
Ressort:ReiseGroßstädter-Trip nach Peru
Keine Straßen, kein Internet, nichts als undurchdringliche Natur: Der Nationalpark Manú in Peru wirkt wie das perfekte Reiseziel für gestresste Großstädter. Aber funktioniert so eine Auszeit ohne jeglichen Komfort wirklich? Ein Selbstversuch.
●Marko Martin
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Ressort:HamburgMajestätischer Wanderer
Der Rothirsch hat in einer Abstimmung die meisten Stimmen erhalten, vor Hermelin und Goldschakal. Fachleute warnen aber vor einem beginnenden Aussterbeprozess. Denn die Tiere können in Deutschland nicht ausreichend wandern.
EU-Regelung
Die EU will den ökonomischen Wert der Natur ab 2026 erstmals systematisch erfassen – als Ergänzung zum Bruttoinlandsprodukt. Während in Belém über den Schutz der Regenwälder verhandelt wurde, zeigt sich in Deutschland, wie wertvoll das eigene Naturkapital tatsächlich ist.
●Anja Ettel
Ressort:Essen & TrinkenRezept
Für einen Brodetto, den italienischen Fischeintopf, lassen sich verschiedenste kleine Fische ganz unkompliziert verarbeiten – ohne großen Aufwand. Dazu passt ein schlanker, niveauvoller Grauburgunder perfekt.
●Volker Hobl
Ressort:Wissenschaft„Hochwertiges Fleisch“
Löchrige Deiche, überflutete Felder: Wie viel Biber verträgt Deutschland? Bauern sprechen von hochwertigem Fleisch und fordern den strengen Schutz der Nager zu lockern. Der Konflikt steht symbolhaft für den Umgang mit Wildtieren.
Kolumne „Lichtblicke“
Seit Langem warnen Wissenschaftler, der Klimawandel löse ein Artensterben aus. Doch nun zeigt eine Studie: Keine einzige Art ist bislang wegen der Erwärmung verschwunden. Und es gibt eine weitere gute Nachricht.
●Axel Bojanowski
Ressort:WissenschaftNaturschutz im Klimawandel
In Zeiten der globalen Erwärmung verlieren starre Schutzkonzepte für bedrohte Pflanzen und Tiere ihre Wirkung. Experten fordern mehr Flexibilität. Das erfordert praktische Anpassungen.
●Claudia Ehrenstein
Ressort:WissenschaftRaubtier
Der Wolf breitet sich in weiten Teilen Deutschlands wieder aus, jedoch nicht ungehindert. Nun gibt es offizielle Zahlen, wie viele Wölfe in den vergangenen Jahrzehnten im Bundesgebiet tot aufgefunden wurde. Hauptfaktor ist der Mensch.
Ressort:WissenschaftRaubtier
In Deutschland kommt es vermehrt zu Begegnungen zwischen Mensch und Wolf. Forscher haben Rudel in Polen beobachtet und analysiert, wie scheu die Raubtiere sind. Daraus entwickeln sie Ideen, wie sich Konflikte langfristig vermeiden lassen.
Ressort:WissenschaftVom Aussterben bedroht
Der Hundshai gilt als größter Hai in deutschen Gewässern. Forscher haben nun herausgefunden, vor welchen Nordsee-Inseln die Tiere vermehrt vorkommen. Was das für Schwimmer bedeutet.
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Ressort:AuslandOstafrika
Jährlich werden Hunderte Geparden aus Ostafrika in die Golfstaaten geschmuggelt – und dort von reichen Arabern als Haustiere gehalten. Ermittler in Somaliland versuchen, den Schmuggel zu verhindern. Dabei erleben sie Erstaunliches.
●Christian Putsch
Ressort:WissenschaftInvasive Art
Ein Anblick, der an Szenen aus der Filmreihe „Alien“ erinnert. Der Tintenfischpilz bricht aus einem weißen Ei – und stinkt bestialisch. In Deutschland verbreitet sich die eingeschleppte Art.
Ressort:Essen & TrinkenSommer-Rezept
Für einen Brodetto, den italienischen Fischeintopf, lassen sich verschiedenste kleine Fische ganz unkompliziert verarbeiten – ohne großen Aufwand. Dazu passt ein schlanker, niveauvoller Grauburgunder perfekt.
●Volker Hobl
Zoo-Direktor
Erschossene Paviane, eingeschläferte Tigerbabys: Tötungen in Zoos empören viele Deutsche. Der langjährige Zoo-Direktor Thomas Kauffels erklärt, warum solche Schritte nötig seien und auch gesunde Tiere sterben müssen. Und er räumt mit weiteren Irrtümern über die Tierwelt auf.
●Uma Sostmann
Blinder Passagier
Der Koffer und ich kamen aus Neuseeland – und die Echse im Koffer offenbar auch. Doch damit begann unsere Odyssee eigentlich erst. Denn erstens ist die Welt zwischen Biosecurity und Nabu kompliziert. Und zweitens hat die Echse ein Geheimnis.
●Boris Pofalla
Ressort:PanoramaBrandenburg
Das Agrarministerium plant, etwa 150 Wölfe jährlich zum Abschuss freizugeben. Zudem soll es eine neue Strategie gegen Problem-Wölfe geben.
Ressort:Panorama„So wird nichts verschwendet“
Ein dänischer Zoo suchte auf unkonventionellem Weg nach Futter: Freiwillige Spender können in Aalborg Haus- und Kleintiere abgeben, damit die Raubtiere des Tierparks genug Futter haben. Mit der Wut-Welle, die ihr Aufruf auslöste, haben die Verantwortlichen nicht gerechnet.
Fortschritt
Kriege, Krisen, Klimawandel – schlechte Nachrichten und eine Lust an der Umwelt-Apokalyptik beherrschen die Schlagzeilen. Doch Daten erzählen eine andere Geschichte. Es ist an der Zeit, sich der Kraft des Fortschritts zu besinnen.
●Axel Bojanowski
Ressort:WissenschaftInvasive Tiere
Bis zu zwei Millionen Waschbären leben mittlerweile in Deutschland. Viel zu viele, sagen Experten und wollen härter durchgreifen. Die Räuber bedrohen heimische Vögel, Amphibien und Fledermäuse – und Verniedlichung führe in die Irre.
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Ressort:WissenschaftInvasive Art
Quagga-Muscheln belagern den Seegrund und verstopften Rohre und Wasserleitungen. Die etwa vier Zentimeter lange Muschel wurde aus dem Schwarzmeerraum durch Boote eingeschleppt. Nun sollen natürliche Fressfeinde das Problem lösen.
Siegel-Streit um Seelachs
Um das Gütesiegel von MSC für den Seelachs ist ein heftiger Streit entbrannt. Es geht um die deutsche Fischereiflotte, den Entzug des Siegels für einen Fischbestand und die Folgen für das Fischereigeschäft. Erstmals äußern sich alle betroffenen Seiten dazu.
●Birger Nicolai
Kolumne „Lichtblicke“
Menschen haben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten für immer ausgelöscht. Ein „sechstes Massensterben“ habe begonnen, mahnen Aktivisten und Medien. Doch die Daten zeichnen ein anderes Bild.
●Axel Bojanowski
Tiergärten
Radikale Tierschutzaktivisten fordern, jede Haltung wilder Arten abzuschaffen. Aber haben sie die besseren Argumente als Zoogänger und Zoodirektoren? Wir waren in den Parks der einflussreichsten deutschen „Tierväter“. Ihr Erbe lebt. Aber nur weil es nicht mehr anders geht – und die Natur nicht nett ist.
●Michael Pilz
Biodiversität
Die Krise der Biodiversität ist auch eine Krise des Umweltschutzes in seiner bisherigen Ausrichtung. Dass der Fokus zu lange auf dem Klimawandel lag, wirke sich fatal aus, meint Evolutionsbiologe Matthias Glaubrecht. Aber das ist nicht der einzige Fehler.
●Matthias Glaubrecht
Ressort:WissenschaftInvasive Art
Ein Picknick auf der Wiese kann durch eine Nilgans schnell ein abruptes Ende finden. Inzwischen ist die invasive Art laut Jägern an immer mehr Orten in Deutschland anzutreffen – mit gravierenden Folgen für Mensch und Tier.
Gentechnologie
Die Wissenschaft könnte Dodos und Mammuts wiederauferstehen lassen. Gefährdete Arten ließen sich gegen Umweltschäden abhärten, um nicht auszusterben. Aber die Rechnung für die sündhaft teuren Schöpfungsakte geht nicht auf, weil etwas Wesentliches darin fehlt.
●Björn Hayer
Ressort:GesundheitDNA-Fragmente
Was wir zu uns nehmen, woran wir leiden und welche Lebewesen sich überhaupt an einem bestimmten Ort aufhalten – alles hinterlässt Spuren. Die Luft in Städten lässt dank neuartiger Tests erstaunliche Rückschlüsse zu – dies birgt jedoch auch Gefahren.
Ressort:Panorama„Geschmackloses Mitbringsel“
Die Beamten des Zolls dürften nicht schlecht gestaunt haben, als sie wegen einer Sumpfkrokodil-Handtasche auf den Plan gerufen wurden. Ein Mann habe sie als Souvenir nach Deutschland mitbringen wollen. Doch das verarbeitete Tier steht unter strengem Artenschutz.
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Ressort:HamburgOstsee-Fischerei
Im kommenden Jahr dürften es für die Ostseefischer wenig zu fangen geben. Das legen Zahlen des Internationalen Rats für Meeresforschung nahe. Bei Dorsch und Hering sieht es noch immer nicht gut aus. Nur bei einer Art gibt es eine leichte Erholung.
Ökologie
Waldameisen werden unsere Landwirtschaft verändern, davon ist der dänische Ökologe Joachim Offenberg überzeugt. Die sozialen Insekten fressen Schädlinge – und können Pflanzen vor Pilzen schützen.
●Samuel Schlaefli
Invasive Tiere
Für die einen ist er ein possierliches Tier, für die anderen eine Plage: Der Waschbär polarisiert. Weil er Dachböden verwüstet und seltene Arten bedroht, fordern viele, gegen ihn vorzugehen. Doch das stößt auf Widerstand. Unterwegs mit einem Waschbär-Jäger.
●Verena Müller
Ressort:WissenschaftUnbekanntes Terrain
Offenbar sind nicht einmal 0,001 Prozent der Tiefseefläche bekannt. Zu diesem Ergebnis kommen US-Forscher, die rund 44.000 Tauchgänge ausgewertet haben. Wie auch der britische Naturfilmer David Attenborough warnen sie davor, die noch unbekannten Ökosysteme der Meere zu zerstören.
Ressort:AuslandWeg frei für mehr Abschüsse
Immer wieder reißen Wölfe Nutztiere wie Schafe oder Ziegen. Der Schutz des Raubtiers ist daher ein heiß diskutiertes Thema. Das Europäische Parlament hat eine Entscheidung getroffen, die den Abschuss erleichtert.
Ressort:WissenschaftFotograf Lars Beusker
Mit seinen Schwarzweiß-Bildern will der deutsche Fotograf Lars Beusker die Schönheit der Natur in Szene setzen – damit wir sie schätzen und schützen. Er mag es, wenn die Tiere auf ihn zu laufen, ist sich aber auch der Risiken bewusst.
●Inga Michler
Ressort:WissenschaftBedrohte Art
Trockenheit und Klimawandel machen Eichhörnchen das Leben schwer. Experten sehen die Tiere in Deutschland bedroht. Sterile Gärten und Mähroboter wirken sich zunehmend aus. Eine Biologin verweist aber auf bestimmte Haustiere – die Jagd machen.
Kolumne „Lichtblicke“
Eine Substanz, die an Sperma erinnerte, aber Licht erzeugen konnte, brachte den Pottwal an den Rand der Ausrottung. Andere Walarten folgten in die Beinahe-Katastrophe. Nun macht die Trend-Umkehr Hoffnung, dass auch andere Tierarten gerettet werden können.
●Axel Bojanowski
Forderung nach Fischfang-Verbot
Wer auf den Geschmack von Fisch nicht verzichten wolle, könne zu „tierleidfreien pflanzlichen Fischalternativen“ greifen: Die Organisation „Menschen für Tierrechte“ fordert die weltweite Einstellung des Fischfangs. Und was kommt als Nächstes?
●Henryk M. Broder
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Ressort:WissenschaftPopulation gestiegen
Einst war er aus den Wäldern verschwunden, inzwischen hat sich der Wolf in Europa schnell wieder verbreitet. Deutschland hat eine hohe Zuwachsrate. Während Tierhalter klagen, sehen Naturschützer dies als Erfolg. Eine positive Auswirkung unterschätzen aber viele.
Ressort:DeutschlandUmgang mit Raubtieren
Wölfe richten enorme Schäden in der Weidetierhaltung an. Nach Jahren strengsten Schutzes wetteifern Bundesländer jetzt darum, wer die Bestände der Raubtiere am schnellsten und wirksamsten reduziert. Selbst die Grünen schreiben sich das Thema auf die Fahne. Über das Vorgehen herrscht aber Streit.
●Matthias Kamann
Ressort:PanoramaPanda-Zwillinge
Wochenlang haben sie drinnen geübt, nun dürfen sie raus ins Freie: Die kleinen Panda-Zwillinge Leni und Lotti sollen nun jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit im Berliner Zoo draußen klettern dürfen. Den ersten Test hätten sie „mit Bravour bestanden“.
Ressort:Wissenschaft„Weltnaturvertrag“
Die Artenvielfalt ist weltweit gefährdet. Nach einem Misserfolg vor vier Monaten gelingt es ärmeren und reicheren Staaten nun, sich auf einen Kompromiss zu verständigen. Es geht auch um die Ernährung der Menschheit.
Ressort:WissenschaftKlimawandel
Seit Menschengedenken gehören Unechte Karettschildkröten zu den Stränden des Mittelmeers wie Olivenhaine an seine Küste. Aber die neue Frühjahrshitze verändert das Geschlechterverhältnis, der Art droht die Verweiblichung – und die Schildkröten versuchen, sich zu wehren.
●Nike Heinen
Naturschutz
Die Deutschen wünschen sich mehr ungebändigte Natur. Doch die Pläne für neue Nationalparks scheitern regelmäßig an den Protesten der Anwohner. Ihre Befürchtung: wirtschaftliche Einbußen und strengere Vorschriften. Wie wild will das Land wirklich sein?
●Verena Müller
Wenn Wölfe Hunde angreifen
Nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Wölfe wie in Brandenburg. Vor allem mit Hund steigt das Risiko, den Raubtieren leibhaftig zu begegnen. Und dann? Ein Jäger spricht über Hundesicherheit – und was Spaziergänger machen können, wenn ein Wolf da ist.
●Nike Heinen
Risiko Waldspaziergang
Für Jäger ist es die beunruhigendste Zahl der Wolfsstatistik: die der toten Jagdhunde. Ihre Vierbeiner werden bereits mit „Wolfsschutz-Westen“ ausgerüstet – und all die anderen Hunde? Sind sie jetzt im Februar, wenn die „Ranz“ beginnt, auf der Gassirunde noch sicher?
●Nike Heinen
Ressort:WissenschaftLichtverschmutzung
In vielen Städten soll es nachts dunkler werden. Dies befürworten vor allem Naturschützer, denn das ständig strahlende Licht schadet Mensch, Tier und Umwelt. Ein Wissenschaftler aber mahnt auch: Das Sicherheitsgefühl der Menschen dürfe nicht vernachlässigt werden.
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