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Kalter Krieg: News, Bilder, Geschichte & Hintergründe


Kalter Krieg

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Der ehemalige Aufklärungsturm der Bundeswehr im Kalten Krieg von der Schönburgwarte aus. Von dem Turm auf dem Großen Kornberg im Fichtelgebirge aus wurden im Kalten Krieg ab den 1970er Jahren die Streitkräfte des Warschauer Paktes abgehört. Nun steht der Turm vor dem Abriss. Medienberichten zufolge ist der Unterhalt teuer und das Gebäude voller Asbest.
Ressort:GeschichteKalter Krieg

Von hier aus horchte die Bundeswehr in den Ostblock hinein

Im Kalten Krieg lieferte er wichtige Informationen, heute ist er nutzlos: Ein Abhörturm der Bundeswehr im ostbayerischen Fichtelgebirge soll gesprengt werden. Vor 1989 diente er vor allem zwei strategischen Zwecken.


Johann Althaus

(R-l): Der Botschafter der USA, Kenneth Rush, der Botschafter der UdSSR, Pjotr Abrassimow, der Botschafter von Großbritannien, Roger Jackling und verdeckt der Botschafter Frankreichs, Jean Sauvagnargues. Die Botschafter der vier Mächte unterzeichneten am 3. September 1971 im ehemaligen Gebäude des alliierten Kontrollrats in Berlin das vierseitige Vier-Mächte-Abkommen über Berlin. Das Abkommen regelt den Status der geteilten Stadt und soll am 3. Juni 1972 in Kraft treten.
Ressort:GeschichteVier-Mächte-Abkommen

Berlin sollte kein viertes Mal nach 1945 eine Weltkrise auslösen

Die Siegermächte wollten eigentlich am 2. September 1971 den Status von West-Berlin formal neu regeln. Doch dann gab es Streit um den verbindlichen deutschen Text, eine diplomatische Grippe  und ein heftiges Ringen um Wörter, das 24 Stunden dauerte.


Sven-Felix Kellerhoff


Ressort:GeschichteUSA und Russland

Im All machte der Kalte Krieg auf einmal Pause

Im Juli 1975 schüttelten ein Amerikaner und ein Russe im All einander die Hände. Der historische Augenblick brachte die beiden Länder näher. Doch dann marschierte die UdSSR in Afghanistan ein.


Christina Horsten und Wolfgang Jung

Am Ende hat sie Ja gesagt: Ingrid und Klaus Eisenbart bei ihrer Hochzeit in den 1960er-Jahren
Ressort:PartnerschaftLiebesgeschichte

Sie fanden sich im Schatten des Kalten Krieges

Sie war ein Ost-Mädchen, geflohen aus der DDR und noch nicht im neuen Leben angekommen. Er hatte im Krieg alle verloren, die ihm wichtig waren. Das Letzte, was beide 1961 wollten, war sich zu verlieben.


Claudia Becker

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Weltplus ArtikelVor 30 Jahren

Michail Gorbatschow  der tragische Held

Mit dem Putsch im August 1991 begann der endgültige Zerfall der Sowjetunion und das Ende der Präsidentschaft von Michail Gorbatschow. In Europa wird der Erfinder von Glasnost und Perestroika bis heute verehrt, in Russland auch nach 30 Jahren noch geächtet. Warum?


Ignaz Lozo



Ressort:GeschichteSchwarze Pädagogik

Die Schocktherapie reichte bis zur Vergewaltigung

Toilettengang im Kollektiv, brutalster Sport: Am 1. Mai 1964 wurde der DDR-Jugendwerkhof Torgau eröffnet. Ziel: Herstellung der Umerziehungsbereitschaft. Selbstmordversuche waren keine Seltenheit.


Luise Poschmann

Undatiertes Archivbild von Mathias Rust neben einer Cessna 172. Der 19-jährige deutsche Hobby-Pilot Rust erregte weltweites Aufsehen als er am 28.05.1987 mit einer gemieteten Cessna 172 von Deutschland aus mit mehreren Zwischenstopps in die Sowjetunion flog und auf dem Roten Platz in Moskau landete.
Ressort:Kopf des TagesMathias Rust

Sein Husarenflug nach Moskau stärkte Gorbatschow

Insgeheim bereitete ein junger Hamburger seine lebensgefährliche Aktion für den Weltfrieden vor. Als Mathias Rust am 28. Mai 1987 neben dem Kreml in Moskau landete, half er damit den Reformern in der UdSSR. Ins Gefängnis musste er trotzdem.


Sven-Felix Kellerhoff


Ressort:GeschichteAutobahnen

Hitlers Wahn und Ulbrichts Albtraum

Die DDR verstand sich als antifaschistischer Staat. Dennoch musste sie auf eine Hinterlassenschaft des verhassten NS-Regimes zurückgreifen: Die Autobahnen  mit bizarren Folgen.


Florian Stark

Dieser Kriegsplan des Warschauer Pakts gegen den Westen hat sich erhalten
Ressort:GeschichteDritter Weltkrieg

NVA plante Sechstagekrieg gegen die Bundesrepublik

Für den Angriff auf die Nato hatte der Warschauer Pakt detaillierte Pläne ausgearbeitet. Danach sollte die 5. NVA-Armee Norddeutschland überrennen, bevor der Westen Atomwaffen hätte einsetzen können.


Sven-Felix Kellerhoff

Harry S. Truman (r.) warf Douglas MacArthur (l.) vor, den Einsatz von Atomwaffen im Koreakrieg gefordert zu haben
Ressort:GeschichteKoreakrieg

Ja, er wollte China, das östliche Russland und alles andere mit Atombomben belegen

Mitten im Koreakrieg entließ US-Präsident Harry S. Truman 1951 seinen Oberkommandierenden Douglas MacArthur. Zur Begründung wurde dessen Forderung nach Atomwaffen angegeben. Dokumente aus den National Archives zeigen ein anderes Bild.


Sven-Felix Kellerhoff


Ressort:GeschichteDDR-Elite

Wenn Honecker im Wald herumirrte, gab es Probleme

Von 1976 bis zu seinem Sturz gehörte Bernd Brückner zu den Bodyguards Erich Honeckers. Der Stasi-Major erinnert sich an Jagdfieber, West-Luxus und verlorene Pistolen.


Jutta Schütz

West German emergency issue bank notes are pictured inside a Federal reserve bank (Bundesbank) bunker prior to the bunker's official opening to the public in Cochem, Germany, March 18, 2016. West Germany's Central Bank (Deutsche Bundesbank) stored some 20 billion German marks of emergency notes in two underground bunkers, one in Frankfurt the other in Cochem, between 1964-1988 during the cold war. The bunker in Cochem, in a quaint residential area, with the entrance disguised over a normal house lies thirty meters (100 feet) under the house with an impregnable concrete bunker of 8,700 square meters (93,000 square feet) containing 300 meters (1000 feet) of tunnels. The bunker could generate its own energy, and in case of a nuclear war it could shelter 175 people for 14 days. REUTERS/Kai Pfaffenbach - LR1EC3I14EBMZ
Ressort:StädtereisenSecret Places

Wo die Bundesbank 15 Milliarden D-Mark versteckte

Über zwei Jahrzehnte lagerte in Cochem geheimes Geld in riesigen Mengen tief unter der Erde. Weder die Einheimischen noch die Stasi wussten von dem Versteck der Bundesbank. Touren zeigen Besuchern, wozu der Bunker außerdem diente.


Jochen Müssig

Kombo Krauel Putin
Weltplus ArtikelRussische Provokationen

Putin spielt mit dem Feuer

Moskau lässt an der ukrainischen Grenze Militär aufmarschieren. Nur ein Manöver, angeblich. Außenminister Lawrow deutet stolz ein enges Verhältnis mit Peking an. Glauben Russland und China, der Zeitpunkt für gewagte Aktionen sei günstig? Washington würde sehr hart antworten.


Torsten Krauel

ARCHIV - Der langjährige DDR-Fernsehkommentator Karl-Eduard von Schnitzler (untere Bildhälfte, aufgenommen bei seinem letzten Auftritt im DDR-TV am 31.10.1989). Der überzeugte Kommunist, der auch nach der Wende die DDR publizistisch verteidigte, hatte viele Jahre lang die TV-Sendung "Der schwarze Kanal" (obere Bildhälfte) geleitet. Darin prangerte er das System der Bundesrepublik an. Die Sendung trug ihm auch den Beinamen "Sudel-Ede" ein. Foto: dpa (zu dpa "Was vom DDR-Fernsehen übrigblieb" vom 30.12.2015) +++ dpa-Bildfunk +++
Ressort:Kopf des TagesKarl-Eduard von Schnitzler

Er log die DDR zum Paradies um

Mit dem Schwarzen Kanal startete Karl-Eduard von Schnitzler 1960 eine beispiellose Propagandashow. Allerdings warf das Ende des Formats 1989 die Frage auf, warum seine Prophezeiungen vom Untergang der BRD nicht eingetreten waren.


Philip Cassier


Grenzmauer der 1. Generation am Groß-Glienicker See
Ressort:GeschichteBerliner Mauer

An den Kanten des gezogenen Stahls floss Blut

Ob Blumenpflanzschalen, Stege oder Unterwasserhindernisse: Die Berliner Mauer hielt viele tödliche Sperren parat. Die meisten wurden inzwischen abgerissen. Aber einige sind immer noch zu erkennen.


Sven-Felix Kellerhoff

Biden, Schuster
Artikeltyp:MeinungBidens Attacke gegen Putin

Die USA haben die Regeln des Kalten Krieges verlernt

Wer Putin, den Staatschef einer Atommacht, als Mörder bezeichnet, muss sich über das Ziel der Attacke im Klaren sein. Ist Joe Biden das? Eigentlich wäre ein Gespräch mit Moskau dringend nötig. Man kann nur hoffen, dass das rote Telefon aus dem Kalten Krieg noch funktioniert.


Jacques Schuster

Die Boote der sowjetischenGolf II-Klasse – hier ein Archivbild – waren rund 100 Meter lang und mit einem dieselelektrischen Antrieb ausgestattet
Ressort:GeschichteProject Azorian

Das sowjetische Wrack war der CIA 500 Millionen Dollar wert

Das Raketen-U-Boot K-129 der sowjetischen Marine sank im März 1968 im Nordpazifik. Nachdem die Amerikaner das Wrack lokalisiert hatten, begann die teuerste bis dahin gestartete Bergungsaktion. Ein spleeniger Milliardär half.


Johann Althaus

Lucky Lady II beim Auftanken 1949
Ressort:GeschichteKalter Krieg

Warum einem Atombomber der erste Nonstop-Flug um die Erde gelang

Die B-50 Lucky Lady II sollte im Februar 1949 einen Rekord aufstellen. Tatsächlich umrundete sie in 94 Stunden die Erde. Doch die Mission galt nicht nur einem technischen Triumph, sondern verfolgte ein strategisches Ziel.


Johann Althaus

HANDOUT - 01.01.1900, Rheinland-Pfalz;Brandenburg, Harnekop: Die Chiffriermaschine Enigma aus dem Zweiten Weltkrieg hatte in der DDR eine Nachfolgerin: die T-310, mit der noch 1990 verschlüsselte Nachrichten zwischen den damaligen Regierungsbunkern in Ost und West ausgetauscht wurden. - (zu dpa: «Enigmas Erben - DDR-Verschlüsselungsmaschinen beim Klassenfeind») Foto: Jens Raeder/NVA-Austellung Harnekop/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Ressort:GeschichteChiffriermaschinen

Die Stasi-Version der Enigma war ein schrankgroßes Monster

Im Kalten Krieg setzte die DDR auf eine eigene Verschlüsselungsmaschine. Die T-310 war leichter zu bedienen als sowjetische Modelle, aber wesentlich größer als die Enigma der Nazis. 1990 gelangten einige Geräte in den Westen.


Jens Albes

John F. Kennedy in Berlin, 26.06.1963 - John F. Kennedy in Berlin, 26.06.1963 - John F. Kennedy / Berlin, 26.06.1963
Ressort:GeschichteKennedy-Rede-Protokoll

Zum zweiten Mal  Ish bin ain Berleener!

Berlin, 26. Juni 1963: US-Präsident John F. Kennedy besucht Berlin. Was als kurze Stippvisite geplant ist, begründet mit wenigen Worten einen Mythos. Rekonstruktion eines Tages, der begeisterte.


Sven-Felix Kellerhoff

Polio Schutzimpfung (Schluckimpfung) für Kinder. Wien. 15. November 1965. Photographie.
Ressort:GeschichteVor Sputnik V

Als die DDR dem Westen sowjetischen Impfstoff anbot

Die Diskussion über den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V erinnert an eine Offerte der DDR-Regierung von 1961. Diese bot Bonn drei Millionen Dosen Impfstoff gegen Kinderlähmung an. Im Kalten Krieg ein Angebot mit Fußangeln.


Sven-Felix Kellerhoff

Nicht nur ein Relikt aus dem Kalten Krieg: US-Präsident Biden und Russlands Präsident Putin müssen über Atomwaffen verhandeln
Weltplus ArtikelBiden und die Abrüstung

Deutschlands Problem mit Putins Atomraketen

Joe Biden will den Vertrag zur nuklearen Abrüstung mit Russland retten. Damit wären die USA wieder sicher vor Putins Atomraketen. Das Schicksal eines anderen Abkommens aber ist völlig unklar  jenes Vertrages, der verhinderte, dass Russlands Raketen auch Berlin erreichen können.


Pavel Lokshin


Ressort:GeschichteGeheimdienste

Wie St. Georg zum Heiligen des BND wurde

Als edler Ritter im Kampf gegen den Bolschewismus sah sich der erste westdeutsche Nachrichtendienst-Präsident Reinhard Gehlen. Das zeigt der von ihm initiierte Verdienstorden.


Antonia Kleikamp


Victims of the Korean conflict Korean women from Hamhung, seen as they sorrowfully identify the bodies of the some 300 political prisoners who were killed by the North Korea Army by being forced into caves which were subsequently sealed off so that they died of suffocation. 27 November 1950 Korea / Mono Print |
Ressort:GeschichteKoreakrieg

Der Achtjährige flehte um sein Leben. Dann starb er

Drei bis 4,5 Millionen Koreaner, Chinesen und Amerikaner kamen im ersten heißen Konflikt des Kalten Krieges zwischen 1950 und 1953 ums Leben. Viele wurden Opfer von Kriegsverbrechen, die von beiden Seiten begangen wurden.


Johann Althaus

Der Name von Harry S. Truman wird für immer mit dem einzigen Einsatz von Atomwaffen verbunden sein
Ressort:GeschichteKoreakrieg

Drohte US-Präsident Truman China mit dem Einsatz von Kernwaffen?

Auf einer Pressekonferenz gab US-Präsident Harry S. Truman am 30. November 1950 Antworten, die für höchste internationale Spannungen sorgten. Es ging um Atombomben und ihren möglichen Einsatz in Korea oder China.


Sven-Felix Kellerhoff

Boeing B-29 Superfortresses dropping bombs during a raid on a chemical plant in Koman-dong, Koman-dong, Korea, August 14, 1950. (Photo by Underwood Archives/Getty Images) Getty ImagesGetty Images
Ressort:GeschichteKoreakrieg

Das Problem war, Napalm mit Propellerflugzeugen einzusetzen

Zu Beginn des Koreakrieges versicherten die USA, Luftangriffe nur gegen militärische Ziele zu fliegen. Drei Jahre später lagen 18 der 22 größten Städte Nordkoreas in Trümmern. Die US Air Force kehrte zur Taktik des Weltkrieges zurück.


Johann Althaus

Senator Joe Biden bei einem Russland-Besuch 1988
Ressort:AuslandUSA und Russland

Bidens neuer Kalter Krieg

Wenn ein Demokrat ins Weiße Haus einzieht, wird es für Moskau traditionell eher ungemütlich. Und nun tut es einer, der schon als Vizepräsident unter Obama mit Putin nicht warm wurde. Russland droht ein diplomatischer Teufelskreis.


Pavel Lokshin

"Ich kenne viele", schreibt Glacier Kwong, "die sich bei keinem anderen Politiker als Donald Trump eine derart harte Haltung gegen China vorstellen können"
Artikeltyp:MeinungChina

Warum Trumps aggressive Politik so effektiv war

Auch in Hongkong, das unter Chinas Sicherheitsgesetz steht, wurden die US-Wahlen gespannt beobachtet. Die harte Haltung Donald Trumps gegenüber Peking ließ viele aufseiten der Republikaner stehen. Doch auch Deutschlands Strategie könnte Nachahmer finden.


Glacier Kwong

Sean Connery, British actor, holding a handgun while wearing thigh-high boots and red costume, with his hair in a pony tail, standing in a snowy landscape in a publicity portrait issued for the film, 'Zardoz', 1974. The science fiction film, directed by John Boorman, starred Connery as 'Zed'. (Photo by Silver Screen Collection/Getty Images)
Weltplus ArtikelSean Connery

Der Schauspieler, den wir liebten

Sean Connery hat das Männerbild nachhaltiger geprägt als jeder andere seiner Kollegen. Egal, ob er in Unterhosen, Strumpfhosen, Kutte, Anzug oder russischer Offiziersuniform steckte. Eine Hommage.


North Korean Senior Lieutenant No Kum-Sok Flew This Democratic Peoples Republic of Korea Airforce Mikoyan Mig-15 Fagot to South Korea (Photograph by Philip Jarrett from the aviationimages.com collection) | Keine Weitergabe an Wiederverkäufer. Artikel enthält Videos
Ressort:GeschichteKoreakrieg

So verlief das erste Gefecht zwischen Düsenjägern

Am 1. November 1950 trafen sowjetische MiG-15 über Nordkorea auf amerikanische F-80. Die US-Maschinen erwiesen sich als unterlegen. Eine neue Zeit des Luftkriegs begann: das Zeitalter der Jets.


Johann Althaus

Elsie Garten (Nina Hoss) mitten im Chaos der Berliner Nachkriegszeit.
Ressort:KulturTrümmerserie Shadowplay

In den Ruinen von Berlin

Babylon Berlin 1946: Shadowplay, die Miniserie des Schweden Måns Mårlind, führt tief in die Traumata der unmittelbaren Nachkriegszeit. Wo Frauen Freiwild waren und ein Land sich aus Scham und Schuld neuerfinden musste. Max und Moritz kommen auch vor.


Elmar Krekeler

Soviet Head of State Nikita Khrushchev (L) sitting at his desk at the United Nations 12 October 1960 in New York holds his shoe along with his Foreign minister Andrei Gromyko. Shortly before, when the Philippine delegate Lorenzo Sumulong accused the USSR of imperialism in Eastern Europe, Khrushchev waved his shoe in the air, slamming it down on the desk, calling his accuser 'this jerk, this American stooge". AFP PHOTO (Photo credit should read -/AFP via Getty Images) Getty ImagesGetty Images
Ressort:GeschichteWahr oder falsch

Was wirklich hinter dem legendären Wutanfall von Chruschtschow steckte

Am 12. Oktober 1960 hatte der sowjetische Machthaber Nikita Chruschtschow bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York einen legendären Wutanfall. Wie es dazu kam und was wirklich geschah.


Antonia Kleikamp


Task Force of the US Eighth Infantry Division, on the way to West Berlin, with anti-tank gun, 8/21/61. (Photo by Express/Archive Photos/Getty Images) Getty ImagesGetty Images
Ressort:GeschichteKalter Krieg

So wollte die Nato West-Berlin retten

Neu freigegebene Dokumente zeigen: Das Bundesverteidigungsministerium bremste, als das westliche Bündnis Notfallpläne für das eingemauerte Berlin entwarf. Richten sollten es die Belgier, nicht die Bundeswehr.


Sven-Felix Kellerhoff

Den bedrohlichen Klang von Sirenen hat die junge Generation nicht mehr im Ohr, schreibt Michael Stürmer
Weltplus ArtikelKatastrophenschutz

Wir haben verlernt, in Bedrohungen zu denken

Nicht nur der jüngste Warntag hat gezeigt, dass Deutschland auf schwere Konflikte und Katastrophen schlecht vorbereitet ist. 30 Jahre nach Ende des Kalten Krieges gibt es kein Gefühl mehr dafür, was ein Ernstfall bedeutet.


Michael Stürmer

"Die Zähmung der Konflikte", schreibt Michael Stürmer, "hat mit dem Ende des Kalten Krieges ihr organisierendes Prinzip verloren"
Weltplus ArtikelEskalation im Mittelmeer

Europa muss als Ordnungsmacht auftreten

Griechen und Türken verbindet historisch ein dauerhafter Konflikt. Nun drohen sie erneut, Gefangene ihrer eigenen Geschichte zu werden  denn eine Ordnungsmacht wie die USA fehlt dem Mittelmeer schmerzlich.


Michael Stürmer

In Begleitung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Willy Brandt (l), steht der amerikanische Justizminister Robert Francis Kennedy am 22.2.1962 auf einer Aussichtsplattform direkt an der Berliner Mauer. Der demokratische Politiker war kurz zuvor in Berlin eingetroffen und nahm zum ersten Mal den 1961 von der DDR errichteten Antifaschistischen Schutzwall in Augenschein. | Verwendung weltweit
Ressort:GeschichteEgon Bahrs Grundsatzrede 1963

Aber unsere Polizei darf nicht zurückschießen

Sollte man auf die Feinde der Freiheit zugehen? Im Sommer 1963 hielt Egon Bahr seine wegweisende Rede über Wandel durch Annäherung. Sie veränderte die Deutschland- und Ostpolitik von Grund auf. Eine Analyse.


Philip Cassier

The Falklands Conflict, April - June 1982, The Oberon class submarine HMS ONYX on the surface off Ascension Island. HMS ONYX was the only diesel electric British submarine to serve in the conflict and her ability to operate silently close inshore enabled her to play an important role. In addition to providing a submarine deterrent and enforcing the exclusion zone surrounding the Islands, ONYX undertook reconnaissance, taking periscope photographs of enemy installations and likely landing areas for Special Forces operations. At Ascension Island, ONYX boarded SAS and SBS special forces personnel and supported them during a series of operations, 12 May 1982. (Photo by Dr S J Townsend/ Crown Copyright. Imperial War Museums via Getty Images) Getty ImagesGetty Images Artikel enthält Videos
Ressort:GeschichteOberon-Klasse

Genialer Trick schuf die besten Diesel-U-Boote des Kalten Krieges

Nach dem Vorbild des deutschen Weltkriegs-Typs XXI stellte die Royal Navy ab 1960 die U-Boote der Oberon-Klasse in Dienst. Sie konnten nahezu vollständig unter Wasser marschieren. Hinzu kam eine technische Innovation.


Johann Althaus

Russian President Vladimir Putin aims a Chukavin sniper rifle SVCh-308 by Russian firearms maker Kalashnikov Concern at Patriot military theme park outside Moscow, Russia September 19, 2018. Sputnik/Alexei Nikolsky/Kremlin via REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. Artikel enthält Videos
Artikeltyp:VideoIn historischem Aufsatz 

Putin offenbart sein großspuriges Weltbild

Russlands Präsident hat einen Geschichtsaufsatz verfasst. Nie wurde sein Weltbild klarer: Er will zurück in die Zeit vor dem Kalten Krieg, als die großen Mächte vereint gegen Hitler-Deutschland kämpften. Aber heute gibt es einen neuen Feind.


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ARCHIV - Die vier in den USA verurteilten Ost-Spione verlassen am 11.06.1985 einen amerikanischen Bus. Am Alliierten Grenzübergang Glienicker Brücke in Berlin fand am 11.6.1985 der bislang größte Agentenaustausch zwischen Ost und West seit 1945 statt. Vier in den USA verurteilte Ost-Agenten wurden gegen insgesamt 25 Mitarbeiter amerikanischer Nachrichtendienste ausgetauscht. Ein Fernsehteam der ARD-"Tagesschau" filmte den Austausch auf der Glienicker Brücke, deren Mitte die Grenze zwischen dem Westberliner Stadtteil Wannsee und dem DDR-Bezirk Potsdam bildet. dpa (zu dpa 4309 vom 08.07.2010 - nur s/w) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
Ressort:GeschichteGlienicker Brücke 1985

Wer jetzt abhaut, der wird erschossen, sagte der Stasi-Mann

Auf der Havelbrücke zwischen Berlin und Potsdam trafen im Juni 1985 Geheimdienstler aus Ost und West bei einer geheimen Großaktion aufeinander. Vier hochrangige Sowjet-Spione wurden gegen 23 CIA-Agenten ausgetauscht.


Ernst Schneider

ARCHIV - Die ehemalige RAF-Terroristin Susanne Albrecht (r) auf dem Weg zur Verhandlung am 25. April 1991 in Stuttgart-Stammheim. Links eine Justizangestellte. Frau Albrecht wurde am 3. Juni 1991 wegen des Mordes an dem Bankier Jürgen Ponto 1977 und dem fehlgeschlagenen dreifachen Mordversuch an dem NATO-Oberbefehlshaber Alexander Haig sowie zwei Sicherheitsbeamten 1979 zu zwölf Jahren Haft verurteilt. (zu dpa «Noch nicht vernarbt: Vor 40 Jahren hat die RAF Jürgen Ponto ermordet» vom 21.07.2017) Foto: Norbert Försterling/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
Ressort:Deutscher HerbstRote Armee Fraktion

Als das Terroristen-Idyll in der DDR aufflog

Zehn Verhaftungen in zwölf Tagen: Ab dem 6. Juni 1990 wurden Susanne Albrecht und andere RAF-Aussteiger in der DDR festgenommen. Der Rechtsstaat, den sie bekämpft hatten, zeigte sich äußerst milde mit ihnen.


Sven-Felix Kellerhoff

Johannes Boie ist Chefredakteur der WELT AM SONNTAG
Artikeltyp:MeinungVorposten der Freiheit

Das dröhnende Schweigen Deutschlands zu Hongkong beschämt

West-Berlin galt im Kalten Krieg, als Vorposten der Freiheit  und der Westen schützte ihn. Jetzt wäre es an uns, einen neuen Vorposten zu schützen: Hongkong. Doch die Botschaft der Deutschen und der Europäer ist eine andere.


Johannes Boie


Der Kriegsschiffsverkehr auf dem Bosporus ist streng geregelt. Hier passiert die russische „Marschall Ustinow“ die Istanbuler Meerenge. Cem Devrim Yaylali schoss das Bild im Januar
Weltplus ArtikelIstanbul

Erdogans Kanal ist ein Spiel mit dem Feuer

Der türkische Präsident plant einen Kanal durch Istanbul. Mit diesem zweiten, künstlichen Bosporus könnte Erdogan einen Vertrag umgehen, der seit über 80 Jahren das militärische Gleichgewicht im Schwarzen Meer regelt  zur Sorge Russlands.


Carolina Drüten

Ein Open-Skies-Aufklärungsflugzeug der USA beim Start in Nebraska. Solche Flüge könnten bald Geschichte sein
Weltplus ArtikelOpen Skies

Trump droht  Putin dankt

US-Präsident Donald Trump droht Moskau mit dem Ausstieg aus dem Open-Skies-Abkommen, das gegenseitige Überwachungsflüge erlaubt. Russland habe dagegen verstoßen, und überhaupt sei der Vertrag überflüssig. Aber damit würde er dem Kreml in die Hände spielen.


Pavel Lokshin

Ronald Reagan und  Michail Gorbastchow verhandeln 1986 über das nukleare Gleichgewicht. Michael Stürmer fragt, wer heute für "verlässliche Sicherheit zwischen den Weltmächten" sorgt
Artikeltyp:MeinungGlobale Sicherheit

Es droht jetzt jene nukleare Anarchie, vor der einst Kennedy warnte

Corona  der Angreifer aus überall und nirgendwo könnte der Staatenwelt und ihren Lenkern einen Vorgeschmack geben auf das, was der Welt bevorsteht, wenn der lange nukleare Frieden endet. Der Hufschlag der apokalyptischen Reiter kommt näher.


Michael Stürmer

Camp Century im Bau
Ressort:GeschichteSputnik-Schock

Im arktischen Eis planten die USA eine Atomraketen-Basis

Aufgeschreckt durch die sowjetischen Sputnik-Trägerraketen, begannen die USA 1958, in Nordgrönland die Nuklearanlage Camp Century in das Eis zu bohren. Eine ZDF-Doku folgt den Spuren des Geheim-Unternehmens.


Johann Althaus

German born British physicist and spy, Dr Klaus Fuchs (1911 - 1988) who was tried at the Old Bailey, London on two charges of disclosing atom secrets 'calculated to be directly or indirectly useful to an enemy'. (Photo by Keystone/Getty Images) Getty ImagesGetty Images
Ressort:GeschichteAtomspion Klaus Fuchs

Der gefährlichste Mann in Großbritannien

Klaus Fuchs emigrierte 1933 nach Großbritannien und machte als Kernphysiker Karriere. Er arbeitete am alliierten Atomprogramm mit  und verriet zahlreiche Details an den sowjetischen Geheimdienst. Das Motiv war eindeutig.


Antonia Kleikamp

DDR-Skispringer Helmut Recknagel (M) aus Zella-Mehlis setzt zur Landung an nach einem seiner beiden Sprünge am 28.02.1960 bei den VIII. Olympischen Winterspielen im kalifornischen Squaw Valley. Der Thüringer gewinnt am Schlusstag der Spiele mit Sprüngen von 93,5 und 83,5 m und einer Gesamtnote von 227,2 Punkten die Goldmedaille. +++(c) dpa - Report+++ | Verwendung weltweit
Ressort:GeschichteOlympia im Kalten Krieg

Am Tag vorher habe ich einen Spruch gemacht, der ein Wagnis war

Der DDR-Skispringer Helmut Recknagel trug bei den Olympischen Winterspielen 1960 in Squaw Valley die Fahne der gesamtdeutschen Mannschaft. Fast wäre deren Auftritt dem Kalten Krieg zum Opfer gefallen. Ein Gespräch.


Gunnar Meinhardt

Undatiertes Archivbild aus den 1950er Jahren auf dem ein Panzer der französischen Armee in der Nähe von Oppenheim in Rheinland-Pfalz auf einer von Pionieren errichteten Pontonbrücke im Rahmen eines NATO-Manövers den Rhein überquert. | Verwendung weltweit
Weltplus ArtikelZeiten der Unsicherheit

Das Ende der globalen Stabilität

America first, China im Aufbruch zur Weltmacht, digitale Revolution, Aufrüstung im erdnahen Weltraum und Klimawandel: Die derzeitige Weltlage ist alles andere als krisenstabil. Frankreichs Präsident Macron findet überaus deutliche Worte. Zurecht?


Michael Stürmer


Weltplus ArtikelArchitektur im Kalten Krieg

Die Legende vom bluttriefenden Beton

Gibt es rechtes oder linkes Bauen? Eine Ausstellung in Wien will anhand von Architektur des Kalten Krieges den Beweis dafür erbringen. In Österreichs Hauptstadt gab es nach 1945 einen Architekturwettstreit der Besatzungsmächte.


Dankwart Guratzsch

"Die Münchner Sicherheitskonferenz 2007 war Wendepunkt", erinnert WELT-Autor an Putins Kündigung Richtung Westen
Weltplus ArtikelSicherheitspolitik

Das Ende des Vertrauens und die Rückkehr des Kalten Krieges

Demnächst tagt die Münchener Sicherheitskonferenz, gegründet am Höhepunkt des Kalten Krieges. Heute prägen neue Gegensätze die Weltordnung. Die 1990 getroffene Aussage eines US-Außenministers zur Nato-Erweiterung spielt dabei eine wesentliche Rolle.


Michael Stürmer


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