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Insgesamt 43 Erkrankte: Zwölf neue Ehec-Fälle  Behörden sprechen von Ausbruch und vermuten mehrere Infektionsquellen





Insgesamt 43 Erkrankte

Zwölf neue Ehec-Fälle  Behörden sprechen von Ausbruch und vermuten mehrere Infektionsquellen

Veröffentlicht am 05.09.2025Lesedauer: 3 Minuten




In Mecklenburg-Vorpommern sind die Ehec-Neuinfektionen auf 43 gestiegen. Die Zahl der Klinikpatienten ist zwar gesunken, doch die Behörden wissen noch immer nicht, wo der Infektionsherd liegt.
Quelle: WELT TV


Weil die Zahl der Ehec-Fälle in Mecklenburg-Vorpommern das gewohnte Maß klar überschritten hat, sprechen die Behörden nun von einem Ausbruch. Die Infektionsquelle ist weiter unklar, Experten gehen von mehr als nur einem Erregertyp aus.




Die Zahl der Ehec-Infektionen in Mecklenburg-Vorpommern ist erneut gestiegen, allerdings, ohne dass weitere Fälle mit der gefürchteten HUS-Komplikation (Hämolytisch-urämisches Syndrom) hinzugekommen sind. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lagus) kamen zwölf neue Ehec-Fälle dazu. Drei davon gehören zu anderen Bundesländern, zwei zu Berlin und einer in Bayern. Das bedeutet, dass sich die Betroffenen in MV zwar infizierten, aber wieder zurück in ihren Heimatbundesländern sind. 
Zudem wurden vier Fälle aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, drei aus dem Landkreis Rostock und zwei Fälle aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen gemeldet. 

Damit erhöht sich den Angaben zufolge die Anzahl der Erkrankungen seit Mitte August auf insgesamt 43 Ehec-Fälle, davon zwölf mit der Komplikation eines hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS). Dieses Syndrom kann zur Zerstörung der roten Blutkörperchen, Blutgerinnungsstörungen und Funktionsstörungen der Nieren führen. 15 Betroffene werden stationär behandelt, vier weniger als am Mittwoch.

Offenbar mehr als nur ein Erregertyp

Bislang ist die Ursache für die Infektionen noch unklar  ein konkretes Lebensmittel konnte nicht als Quelle identifiziert werden. Angesichts der Zahl der aktuell vermehrt auftretenden schweren Erkrankungsfälle bei Kindern, die sich ausschließlich in Mecklenburg-Vorpommern ansteckten, muss dem Landesamt zufolge von einem Ausbruch ausgegangen werden.

Nach Untersuchung zahlreicher Proben liegen demnach erste Hinweise auf einen möglichen Ausbruchsstamm vor, die nun weiter differenziert werden. Auch die Gesundheitsämter und das Robert-Koch-Institut sind bei der Suche nach der Infektionsquelle eingebunden.
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Wie gefährlich ist eine Ehec-Infektion?

Jörg Heusler vom Gesundheitsamt Vorpommern-Rügen sagte dem NDR, erste Zwischenergebnisse der laufenden Laboruntersuchungen würden bestätigen, dass zumindest bei drei Fällen ein Zusammenhang bestehen könnte. Zudem haben die Laboruntersuchungen ergeben, dass es mehr als nur einen Erregertyp gibt. Abschließende Ergebnisse der Laboruntersuchungen sollen laut Heusler kommende Woche vorliegen.
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Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommerns stellte Kitas und Schulen Hinweise zur Verfügung, wie sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor dem Ehec-Erreger schützen können. Landesgesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) erklärte, das Auftreten von Ehec-Fällen sei generell nicht ungewöhnlich. Allein im vergangenen Jahr seien im Land etwa 140 Fälle verzeichnet worden. Auffällig ist jedoch die derzeitige Häufung der Fälle, weshalb das Gesundheitsministerium nun auch offiziell von einem Ausbruch ausgeht, erklärte Drese.

Schwerer Ehec-Ausbruch von 2011 wirkt nach

Ehec-Fälle treten das gesamte Jahr über in allen Bevölkerungsgruppen auf. Meist handelt es sich um kurzfristige Durchfallerkrankungen, die auch durch andere, häufig besser bekannte Erreger wie Noro- oder Rotaviren, Salmonellen- oder Campylobacterbakterien hervorgerufen werden können. Die gefürchtete HUS-Komplikation mit Nierenversagen betrifft in der Regel Kleinkinder.
In Deutschland hatte es 2011 einen schweren Ehec-Ausbruch mit einigen tausend teils schwer Erkrankten und mehr als 50 Toten gegeben. Der Darmkeim breitete sich damals mit Gemüsesprossen aus. Es war die bis dahin größte Ehec-Epidemie in Deutschland und - gemessen an den HUS-Fällen - der größte weltweit dokumentierte Ausbruch.
dpa/krott