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Nordhausen: Vater und Sohn wollen über Tunnelsystem in KZ-Gedenkstätte eindringen  und lösen Großeinsatz aus





Nordhausen

Vater und Sohn wollen über Tunnelsystem in KZ-Gedenkstätte eindringen  und lösen Großeinsatz aus

Veröffentlicht am 17.11.2025Lesedauer: 2 Minuten



Während der NS-Zeit mussten Häftlinge aus vielen Ländern Europas im Konzentrationslager Dora-Mittelbau in Bergstollen des Kohnstein die Raketenwaffen V2 herstellen. Heute wird im Museum der Gedenkstätte an die Naziverbrechen erinnert. Aufgenommen am 4. November 2012 bei Nordhausen. Foto Uwe Gerig
Während der NS-Zeit mussten Häftlinge aus vielen Ländern Europas im Konzentrationslager Dora-Mittelbau in Bergstollen des Kohnstein Waffen herstellenQuelle: picture alliance/Uwe Gerig

Was als heimliche Erkundung begann, löste eine aufwendige Suche nach einem Vater und seinem Sohn aus. Die beiden hielten sich aus Furcht vor den Beamten versteckt. Nun drohen ihnen hohe Kosten.




Für eine großangelegte Vermisstensuche hat die Abenteuerlust eines Vaters und seines 19-jährigen Sohnes im nordthüringischen Nordhausen gesorgt. Nach Polizeiangaben haben die beiden offenbar versucht, unerlaubt in das unterirdische Stollensystem der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora einzudringen, um die für Besucher nicht zugänglichen Teile des weitverzweigten Tunnelsystems im Kohnstein zu erkunden. 
Der 50-Jährige hatte seiner Ex-Frau von den Plänen erzählt. Weil diese sich um ihren Sohn und dessen Vater sorgte, verständigte sie die Polizei.
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Die Beamten mussten von einer Gefahr für Leib und Leben ausgehen. Sie starteten eine Vermisstensuche im Umfeld der unterirdischen Anlage, in der KZ-Häftlinge für die NS-Rüstungsproduktion schuften mussten. Neben Beamten auf dem Boden, die mit einem Personenspürhund nach dem Vater-Sohn-Duo suchten, kam dabei auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, um das Fahrzeug der beiden aufzuspüren. Die Gesuchten bemerkten den Einsatz und waren von der Kulisse offenbar derart eingeschüchtert, dass sie sich versteckt hielten. Letztlich informierten sie eine Angehörige telefonisch, die bei der Polizei daraufhin Entwarnung gab.
Die Polizei wandte sich an mögliche Nachahmer: Nicht nur sei das Vorhaben gefährlich gewesen, für die beiden Lost Place-Touristen habe es auch ein womöglich teures Nachspiel. Denn die Kosten für den selbst verschuldeten Einsatz, müssen die beiden gemäß Thüringer Polizeiaufgabengesetz selbst tragen, so ein Sprecher des Lagezentrums. Den 50-jährigen Vater und seinen 19-jährigen Sohn erwartet außerdem eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.
dpa/ceb