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USA: „Märtyrer-Operation“ – FBI nimmt 18-jährigen IS-Sympathisanten wegen Anschlagsplänen fest
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USA
„Märtyrer-Operation“ – FBI nimmt 18-jährigen IS-Sympathisanten wegen Anschlagsplänen fest
Veröffentlicht am 02.01.2026Lesedauer: 3 Minuten
Der US-Staatsanwalt für den westlichen Bezirk von North Carolina, Russ Ferguson (r), spricht während der Pressekonferenz neben dem FBI-Spezialagenten James C. BarnacleQuelle: Erik Verduzco/AP/dpa
Ein 18-Jähriger soll zu Silvester im Staat North Carolina einen Terroranschlag geplant haben. Das FBI konnte den Plan nach eigenen Angaben vereiteln. Der Verdächtige habe Loyalität zum IS bekundet. Er wollte offenbar Juden, Christen und Menschen aus der LGBTQ-Community töten.
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Die US-Bundespolizei FBI hat nach eigenen Angaben und Informationen der Staatsanwaltschaft einen für Silvester geplanten Terroranschlag im US-Bundesstaat North Carolina vereitelt. Ein 18-Jähriger habe beabsichtigt, mit Messern und Hämmern Menschen in einem Supermarkt und einem Fastfoodrestaurant in der Stadt Mint Hill anzugreifen, sagte Staatsanwalt Russ Ferguson vom Western District in North Carolina. Nach vorläufigen Erkenntnissen habe der Mann alleine gehandelt. Der US-Amerikaner sei festgenommen worden.
Der Tatverdächtige habe seine Loyalität gegenüber dem sogenannten Islamischen Staat (IS) bekundet und gestanden, er habe zum Jahreswechsel Amerikaner umbringen wollen, sagte FBI-Special-Agent James Barnacle Jr. Die gefundenen Notizen des Mannes legten nahe, dass er es auf Juden, Christen und Menschen aus der LGBTQ-Community – also unter anderem Lesben, Schwule und Trans-Menschen – abgesehen habe.
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Die Strafverfolgungsbehörden hatten laut Mitteilung am 29. Dezember die Wohnung des Mannes durchsucht und handgeschriebene Dokumente gefunden. Eines davon trug den Titel „Neujahrsanschlag 2026“. In dem Dokument waren Gegenstände wie eine Weste, eine Maske, Outdoor-Handschuhe und zwei Messer aufgeführt, die mutmaßlich bei dem Anschlag verwendet werden sollten.
Außerdem wurde das Ziel beschrieben, so viele Zivilisten wie möglich zu erstechen – die Gesamtzahl der Opfer sollte 20 bis 21 betragen. Das Dokument enthielt auch einen Abschnitt mit der Bezeichnung „Märtyrer-Operation“, in dem ein Plan beschrieben wurde, die am Tatort eintreffenden Polizisten anzugreifen, damit der Beschuldigte als Märtyrer sterben sollte.
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Der Tatverdächtige habe ein IS-Soldat sein wollen, sagte FBI-Chef Kash Patel laut Pressemitteilung. Vorläufigen Erkenntnissen nach hatte die Bundespolizei Mitte Dezember Informationen erhalten, dass der Mann in mehreren Beiträgen im Internet den IS unterstützt habe. Bereits vor einigen Jahren sei der damals noch Jugendliche über soziale Medien radikalisiert worden. Demnach befand er sich in der Endphase der Planung des Anschlags mit vielen Opfern an Silvester.
Der Tatverdächtige sei erst im Dezember volljährig geworden. „Die Amerikaner haben es verdient, Silvester unbesorgt feiern zu können“, sagte US-Staatsanwalt Russ Ferguson für den westlichen Bezirk von North Carolina. „Deshalb haben wir unermüdlich daran gearbeitet, diesen mutmaßlichen Terroranschlag zu verhindern.“
FBI warnte vor Terroranschlägen an Silvester
„Diese erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landesbehörden hat am Silvesterabend amerikanische Leben vor einem entsetzlichen Terroranschlag bewahrt“, lobte Justizministerin Pamela Bondi.
Bereits Mitte Dezember hatte das FBI laut Bondi ab Silvester geplante Terroranschläge mit Zielen in Kalifornien vereitelt. Diese seien in Los Angeles und dem nahegelegenen Bezirk Orange County des US-Bundesstaats geplant gewesen, hieß es damals von Bondi. Eine „linksextreme, propalästinensische, regierungsfeindliche und antikapitalistische“ Gruppe habe eine „Reihe von Bombenanschlägen auf verschiedene Ziele in Kalifornien“ vorbereitet.
dpa/saha
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