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Versandhändler: Zalando schließt Standort in Deutschland mit 2700 Beschäftigen





Versandhändler

Zalando schließt Standort in Deutschland mit 2700 Beschäftigen

Veröffentlicht am 08.01.2026Lesedauer: 2 Minuten




Zalando ordnet nach der Übernahme des Rivalen About You sein Logistiknetz neu und schließt sein Verteilzentrum in Erfurt. Der Standort werde bis Ende September 2026 aufgegeben. Rund 2700 Beschäftigte sind davon betroffen.
Quelle: WELT TV / Dietmar Deffner


Der Mode-Händler schließt Ende September seinen 2012 eröffneten Logistikstandort in Erfurt. Grund dafür ist ein Umbau nach der Übernahme des Konkurrenten About You im vergangenen Jahr.




Der deutsche Mode-Versandhändler Zalando schließt Ende September sein Logistikzentrum in Erfurt mit 2.700 Beschäftigten. Das teilte der Dax-Konzern mit Hauptsitz in Berlin mit. Aktuell würden die Beschäftigten über die Pläne informiert. 
Grund ist nach Unternehmensangaben eine Neuausrichtung des konzerneigenen europaweiten Logistiknetzwerks nach der Übernahme des Online-Modehändlers About You im vergangenen Jahr. Die Erfurter Betreibergesellschaft des Standorts und Konzerntochter stelle demnach zum Jahresende den Betrieb ein. Bis dahin laufe die Arbeit unverändert weiter. 

Das Unternehmen beginne nun Gespräche mit dem Betriebsrat des Standorts über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan, um den Betroffenen eine Perspektive zu geben, so Pressesprecher Christian Schmidt. 
Zalando-Co-Chef David Schröter signalisierte den Beschäftigten finanzielle Unterstützung. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kündigte er an, der Konzern habe sich auf einen signifikanten Beitrag eingestellt. Ziel sei es, dass möglichst viele Mitarbeiter einen neuen Job finden - beispielsweise am Zalando-Standort in Gießen im benachbarten Hessen, der sich noch im Aufbau befinde. 

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Die Gewerkschaft Verdi spricht von einem perfiden Vorgehen. Im Dezember hatte Verdi an den Standorten Erfurt und Mönchengladbach zum Streik aufgerufen. Bis heute habe es keinerlei Signal gegeben, dass eine Schließung des Erfurter Standorts überhaupt im Raum stehe, sagte Matthias Adorf, Verdi-Gewerkschaftssekretär Handel in Thüringen. 
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Das war sicherlich vor dem Weihnachtsgeschäft schon bekannt. Das haben die sich wahrscheinlich nicht in der Neujahrsnacht ausgedacht, sagte Adorf. Aus Sicht des Gewerkschaftsvertreters hat der Konzern die Beschäftigten im Dunkeln gehalten, um das wichtige Weihnachtsgeschäft abzusichern. 

Ramelow: Zalando-Standort wird kalt abgewickelt

Thüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat die Schließung des Zalando-Logistikzentrums mit Verweis auf die staatliche Unterstützung für das Unternehmen kritisiert. Mich macht das fassungslos, sagte Ramelow der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Die Entscheidung, den Standort dichtzumachen, sei eine Missachtung von Arbeitnehmern und Region. Der Aufstieg von Zalando als Internethändler geht mit dem Logistikzentrum in Erfurt einher.
Ramelow, heute Bundestagsvizepräsident, sprach von einer kalten Abwicklung des Standorts mit nicht viel mehr als dem gesetzlich vorgeschriebenen Sozialplan. Er sprach von Raubtierkapitalismus.
Das Logistikzentrum Erfurt war 2012 eröffnet worden. Es ist der einzige konzerneigene Logistikstandort in dieser Größe in Ostdeutschland, so Schmidt. Weitere große Logistikzentren betreibt Zalando in Gießen, in Lahr im Schwarzwald und in Mönchengladbach. Insgesamt sollen nach dem geplanten Umbau 14 Logistikzentren in sieben Ländern verbleiben.
dpa/cvb