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VW-Chef Oliver Blume: Zölle zahlen und Investitionen  wir können nicht beides





VW-Chef Oliver Blume

Zölle zahlen und umfangreiche Investitionen stemmen  Wir können nicht beides


Autorenprofilbild von Dietmar Deffner Von Dietmar DeffnerRedaktionsleiter Wirtschaft und Moderator
Stand: 30.01.2026Lesedauer: 4 Minuten




Die EU und Indien haben sich nach langen Verhandlungen auf ein Handelsabkommen geeinigt. Indien ist sehr dynamisch in der Entwicklung und insofern gibt es dort auch Möglichkeiten für den Volkswagen-Konzern, so VW-Chef Oliver Blume im Interview bei WELT TV.
Quelle: WELT TV


VW-Chef Blume lobt beim WELT-Wirtschaftsgipfel das Handelsabkommen mit Indien. Und er hofft auf Impulse aus der E-Auto-Förderung  sofern die Ladeinfrastruktur in den Städten besser wird. Den Kunden verspricht er den Elektro-VW für 25.000 Euro.




Volkswagen-Chef Oliver Blume sieht beim WELT-Wirtschaftsgipfel positive Impulse aus der Politik. Das Handelsabkommen der EU mit Indien und die E-Auto-Prämie stimmen den 57-jährigen Manager zuversichtlich. Und er verspricht den Kunden zeitnah bezahlbare Autos.
WELT: Herr Blume, die EU und Indien haben sich nach fast zwei Jahrzehnten Verhandlungen auf ein umfassendes Handelsabkommen geeinigt. Die Autozölle sollen schrittweise von 110 auf zehn Prozent sinken. Was bedeutet das für VW?

Oliver Blume: Wir sehen das positiv. Der Volkswagen-Konzern ist ein global agierendes Unternehmen. Wir unterstützen jede Initiative zu Handelsabkommen in den Regionen der Welt. Indien ist mittlerweile der drittgrößte Automobilmarkt der Welt. Wir werden jetzt ganz genau prüfen, wie die Details des Handelsabkommens aussehen. Indien ist sehr dynamisch in der Entwicklung. Daher gibt es dort auch Möglichkeiten für den Volkswagen-Konzern.
WELT: Haben Sie die Sorge, dass irgendwer in der EU wieder dazwischen grätscht, wie zuletzt das EU-Parlament bei Mercosur?

Blume: Wir begrüßen, wenn diese Abkommen zügig umgesetzt werden. Das muss natürlich nach den Regeln für die Gesetzgebung in der EU gehen. Ich hoffe darauf, dass es jetzt pragmatische Lösungen gibt, dass dieses Handelsabkommen zügig in Kraft tritt.
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Blume: Als global agierendes Automobilunternehmen stehen wir für freien und fairen Welthandel. Wir sind eine langfristig investierende Industrie und brauchen verlässliche Bedingungen. Wir sind fest in den USA verwurzelt, arbeiten dort auch sehr positiv mit unseren Partnern zusammen, sehen Wachstumschancen für den Volkswagen-Konzern. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch wichtig, dass das Ganze auch auf der Kostenseite funktioniert. Daher werden weitere Investitionen bei uns daran gekoppelt, dass wir eine positive Kostenumgebung in den USA haben.
WELT: Welche konkreten Bedingungen erwarten Sie für weitere Investitionen?
Blume: Wir haben auf der einen Seite stark investiert, beispielsweise in unsere Fabrik in Chattanooga. Wir bauen gerade mit der Marke Scout eine neue Fabrik in South Carolina, haben eine große Software-Partnerschaft mit Rivian in Kalifornien etabliert und könnten uns vorstellen, auch weitere Investitionen in den USA zu tätigen. Deshalb müssen auf der anderen Seite die Zölle reduziert werden, denn wir können nicht beides: Zölle zahlen und dann auch noch umfangreiche Investitionen für eine neue Fabrik in die Hand nehmen. Wir denken, wer in Arbeitsplätze, wer in Wertschöpfung investiert, der muss auf der anderen Seite von den lokalen Bedingungen profitieren.
WELT: Beim WELT-Wirtschaftsgipfel hier in Berlin geht es heute konkret um den Dialog mit der deutschen Bundesregierung. Was erwarten Sie sich von Schwarz-Rot, um die Bedingungen für die Autoindustrie und für Ihr Unternehmen zu verbessern?

VW-CEO Oliver Blume begrüßt EU-Indien-Handelsabkommen



Die EU und Indien haben sich nach langen Verhandlungen auf ein Handelsabkommen geeinigt. Indien ist sehr dynamisch in der Entwicklung und insofern gibt es dort auch Möglichkeiten für den Volkswagen-Konzern, so VW-Chef Oliver Blume im Interview bei WELT TV.
Quelle: WELT TV
Blume: Deutschland hat viele Chancen. Die neue Bundesregierung hat die richtigen Themen angepackt. Jetzt geht es vor allem darum, zügig zu entscheiden, pragmatisch zu agieren, dass wir unser Land nach vorn bringen. Dafür bildet die Bundesregierung den Rahmen, und die Industrie wird diesen Rahmen ausfüllen und tatkräftig dabei unterstützen, dass wir in Deutschland auch in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich sein werden.
WELT: Die neue Regierung hat wieder eine E-Auto-Prämie auf den Weg gebracht. Fürchten Sie, dass ein Großteil der Förderung eher an ihre ausländischen Konkurrenten geht?
Blume: Zunächst einmal ist das ein gutes Signal. Wir müssen uns neben attraktiven Fahrzeugen auch darum kümmern, dass die Rahmenbedingungen passen. Das ist die Ladeinfrastruktur, die überregional mittlerweile schon sehr gut ist. Wir müssen in den Städten nachlegen, in den regionalen Bereichen. Es geht um Energiepreise, aber die Förderung der E-Fahrzeuge ist ein positives Signal. Ich finde es positiv, dass jetzt Personengruppen die Möglichkeit bekommen, sich ein Elektrofahrzeug zu kaufen, die diese Gelegenheit in der Vergangenheit möglicherweise nicht hatten. 
Dietmar Deffner ist Redaktionsleiter Wirtschaft bei WELT TV.